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G20 – Eine sinnvolle Institution? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Verena Lawrenz   

G20 – ein Thema, welches in Hamburg zur Zeit überall präsent ist. Was liegt also näher, als den politisch Aktiven der Stadt einmal genauer auf den Zahn zu fühlen, wie sie eigentlich zu G20 stehen?

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d haben unter Anleitung und mit Hilfe ihrer PGW-Lehrer Herrn Bostelmann und Herrn Niemeitz eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „G20 – eine sinnvolle Institution" vorbereitet, die am 22.6. in der Aula der STS Horn stattgefunden hat.

Dabei diskutierten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Klosterschule und des 12. Jahrgangs der Stadtteilschule Horn mit Vertretern verschiedener Parteien und politischen Institutionen.

Als Gäste eingeladen waren Dora Heyenn (ehem. Fraktionsvorsitzende der Linken in der Hamburger Bürgerschaft), Anjes Tjarks (Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Hamburger Bürgerschaft), Robert Bläsing (Bezirksvorsitzender der FDP Hamburg-Nord) und Franziska Hildebrandt (Allgemeiner Studierendenausschuss der Universität Hamburg).

17 g20 podiumsdisskussion

Die ModeratorInnen Zoe, Anna, Johann und Marlene (alle 9d) hatten Fragen für die Gäste vorbereitet und führten souverän durch die Veranstaltung.

Inhaltlich ging es vor allem um drei Schwerpunkte zu G20: „Demokratische Legitimation vs. Relevanz", „Ökonomie vs. Ökologie - Was steht im Vordergrund?" und „Heiligendamm vs. Hamburg – Warum mitten in der Großstadt?"

Die Teilnehmer diskutierten vielschichtig und kontrovers zu den verschiedenen Themen. Bereichert wurde die teilweise durchaus hitzig verlaufende Diskussion auch durch die kritischen Nachfragen der Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen.

Vielen Dank an die Stadtteilschule Horn für die Gastfreundschaft, den Moderatoren für die gute Moderation und den Gästen für ihre kontroversen Positionen.

Fotos: Nm/La

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Juli 2017 um 17:05 Uhr
 
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Projekt Weichenstellung PDF Drucken E-Mail

Das Projekt WEICHENSTELLUNG für Zuwandererkinder und -jugendliche unterstützt Schülern und Schülerinnen aus Zuwandererfamilien beim Übergang von den internationalen Vorbereitungsklassen in die Regelschule. Wenn Kindern und Jugendlichen dieser Übergang gut gelingt, stehen ihnen perspektivisch viele Wege offen. Die studentischen Mentoren begleiten ihre Mentees im Alter zwischen 10 und 18 Jahren bei den ersten Schritten in einer deutschen Regelschule.

Jede Mentorin, jeder Mentor unterstützt vier Stunden pro Woche maximal drei Kinder fachlich. Außerdem gestalten die Mentoren für ihre Mentees einmal im Monat ein etwa vierstündiges „Kulturprogramm" – zum Beispiel Stadterkundungen, Besuche von Museen, Theatern oder Bücherhallen. Die persönlichen Begegnungen schaffen ein Miteinander, von denen nicht nur die beteiligten Studenten und Kinder profitieren, sondern ebenso Eltern und Schulen.

Dieses Projekt hat die ZEIT-Stiftung gemeinsam mit dem Erziehungswissenschaftler Professor Reiner Lehberger entwickelt und realisiert es seit 2015 in Kooperation mit der Til Schweiger Foundation.

Dank einer Zuwendung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleiten im Rahmen der Initiative „Menschen stärken Menschen" 135 Mentoren mehr als 400 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren in Hamburg – auch an der Klosterschule.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter www.weichenstellung.info

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 19:36 Uhr
 
#NichtEgal PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mariana Lechterbeck, S2   

In Zeiten des Internets, der Sozialen Medien und dem ständigen Datenaustausch im Netz ist es vielen von uns schon einmal begegnet – Hate Speech. Hate Speech beschreibt Hasskommentare im Internet, die sich durch eine Verallgemeinerung gegen eine bestimmte Gruppe unserer Gesellschaft richten. Dies können rassistische, sexistische, antisemitische und weitere beleidigende Ausdrücke, Sprüche und Kommentare sein. Oftmals wird über diese Kommentare hinweggesehen, da viele nicht wissen, wie sie handeln können und weil es schwer zu entscheiden ist, wo Hate Speech beginnt und wie man es klar definieren kann.

Dafür findet ein Projekt an jeweils zwei Schulen in jedem Bundesland Deutschlands statt. Auch an unserer Schule haben wir uns mit diesem Thema beschäftigt. Die SchülerInnen aus dem Jahrgang 11 haben einen Tag an einem Video über Hate Speech gearbeitet und gleichzeitig einen weiteren Projekttag für die achten Klassen vorbereitet. Im Mittelpunkt stand dabei die intensive Auseinandersetzung mit Hasskommentaren im Internet, gerade um zu verdeutlichen, dass die Definition von Hate Speech aber auch ganz unterschiedlich aufgefasst werden kann. Anschließend konnte dann auf mögliche Lösungsansätze eingegangen werden.

17 nicht egal
Unter dem Hashtag „Nicht Egal" wurde eine Kampagne auf Youtube gestartet, an der hauptsächlich bekanntere Youtuber teilnehmen, um die Welt über Hate Speech aufzuklären. Auch diese Videos wurden in die Projektarbeit mit einbezogen. Denn erst wenn mehr Leute wissen, dass Hate Speech NICHT EGAL, Hass gegen andere NICHT EGAL, das Wegschauen und mitmachen NICHT EGAL, das friedliche Auseinandersetzen mit verschiedenen Meinungen und die Äußerung konstruktiver Kritik NICHT EGAL ist, dann kann gegen Hate Speech vorgegangen werden, dann können Lösungen gefunden werden, dann, wenn auch die Jugend von heute anfängt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und Hass im Internet zu verhindern.

 
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