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6a auf den Spuren einer ehemaligen Klosterschülerin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Sammoray   

Die Klasse 6a begibt sich gerade auf Spurensuche unserer ehemaligen Schülerin Ingeborg von Neurath. Als sogenannte "Halbjüdin" musste Ingeborg die Klosterschule im September 1942 verlassen. Wir wollen herausfinden, warum das so war und ob wir ihre Spuren auch über die Klosterschulzeit hinaus verfolgen können. Als Teil unserer Recherche waren wir an einem Klassennachmittag am alten Wohnhaus in der Isestraße 65, das bis heute erhalten ist. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten die Umgebung und fanden Hinweise auf Ingeborgs damalige Nachbarn, an die in Form von Stolpersteinen vor Ort erinnert wird. Die Ergebnisse der Spurensuche möchte die Klasse beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten präsentieren - und damit hoffentlich erfolgreich sein!
Nähere Informationen zum Wettbewerb hier.

17 geschichtswettbewerb

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 21:32 Uhr
 
Klosterschule @ EGMUN PDF Drucken E-Mail

Vom 15.11. bis zum 20.11.2016 waren sieben Klosterschüler sowie drei ehemalige Klosterschüler in Dänemark, um an Espergærgde Model United Nations, kurz EGMUN, teilzunehmen.
Eine Model United Nation ist eine Veranstaltung, bei der SchülerInnen die Arbeit der UNO möglichst realitätsnah simulieren.
Alle Teilnehmer zusammen haben während der EGMUN-Konferenz ca. 50 Länder vertreten und in deren Interesse gehandelt. Wir haben dieses Jahr Brasilien vertreten und mussten im Interesse der brasilianischen Regierung abstimmen, Resolutionen schreiben und diskutieren.
Während einer MUN-Konferenz wird das Geschehen in verschiedene Komitees, Kommissionen und Räten unterteilt. Um in diesen möglichst gut und realitätsgetreu arbeiten zu können, mussten wir im Vorfeld ein Position Paper - einen Text mit der Position unseres Landes zu den jeweiligen Themen - verfassen.
In jedem dieser Komitees werden Resolutionen verfasst, dies geschieht während der sogenannten Lobbying Time. Man sucht sich andere Länder, welche ähnliche Ziele haben, und schließt sich mit ihnen zusammen. Anschließend werden die Resolutionen diskutiert, jeder versucht natürlich die Resolutionen in eine für sein Land positive Richtung zu beeinflussen. Am letzten Tag gibt es dann die GA, die General Assembly (Generalversammlung). Dort wird die Arbeit der einzelnen Kommitees noch einmal mit den Vertretern aller Länder nachvollzogen, damit die Resolutionen auch die gesamten Vereinten Nationen widerspiegeln.

17 EGMUN  1

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Klosterschüler nehmen an einem G20-Projekt teil PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Sammoray   

Das Profil „Demokratie und Verantwortung" ist eine von maximal 20 Schulklassen bzw. Kursen in Hamburg, die ausgewählt wurden, um am Projekt „Schools4Tomorrow" (Hamburger Weg) teilzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler werden von Anfang März bis Ende Juni an gemeinsamen Forderungen arbeiten, die in Form eines Communiqués den G20-Vertretern überreicht werden soll. Höhepunkt wird die gemeinsame Sitzung aller Teilnehmenden Ende Juni im Volksparkstadion sein, bei der die bis dahin erarbeiteten Themenfelder vorgestellt, diskutiert und die Ergebnisse zu einem gemeinsamen Abschluss gebracht werden.
Nähere Informationen zum Projekt: https://www.der-hamburger-weg.de/mitmachen/schools4tomorrow/

 
Tag der offenen Tür am Sa, 21. Januar von 10.30 - 13.30 Uhr PDF Drucken E-Mail

Wir laden alle interessierten Kinder und Eltern am

Samstag, 21. Januar von 10.30 - 13.30 Uhr

ein, bei unserem Tag der offenen Tür unsere Klassen- und Fachräume zu besichtigen, mit KollegInnen, Eltern und SchülerInnen der Klosterschule ins Gespräch zu kommen, sich beraten zu lassen, Kaffee zu trinken, Experimente zu machen, sich über das Schulkonzept zu informieren und noch viel mehr ... Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Januar 2017 um 22:07 Uhr
 
Geschichtsprofil auf den Spuren deutsch-polnischer Vergangenheit PDF Drucken E-Mail

Überraschung im Geschichtsprofil: Während alle anderen Profile anscheinend coolere Sachen planten wie Segeln auf der Nordsee, Fahrten nach Lissabon oder Amsterdam, sollten wir nach Gdansk reisen. Wie spricht man das aus? Wo liegt das? Und: was soll man da? „Danzig klingt ranzig", maulten manche. Vor allem klang Danzig unspektakulär. Keiner war je in Danzig gewesen. Herr Svensson auch nicht. Er brachte die Alternative Berlin ins Spiel. Das war nun aber wirklich so was von ranzig!

16 Profilreise Gdansk 2
Mir rosaroten Flugzeugen, die stets eine Stunde Verspätung hatten, flogen wir also nach Danzig. Into the unknown. Und staunten. „Schauen Sie, schauen Sie, in Danzig hat alles mit Geschichte zu tun!", rief unsere Stadtführerin Dorotea, als sie uns durch die malerische Altstadt Gdansks führte, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu 90% zerstört war und wieder aufgebaut wurde. Dorotea hatte Recht. Wir fanden in der Hansestadt Danzig Spuren deutscher Händler und polnischer Könige, Spuren von Zerstörung, Vertreibung und Wiederaufbau und, etwas außerhalb in den Ruinen der Westerplatte, auch den Ort, an dem am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg begann. Und staunten über Souvenirbuden, an denen Plastik-Kalaschnikows für Kinder und Gasmasken verkauft werden. Mit Geschichte wird eben auch in Danzig Politik gemacht. Um die Ausrichtung der Ausstellung des neuen Museums zum Zweiten Weltkrieg ist ein Konflikt zwischen der Danziger Stadtverwaltung und der polnischen Nationalregierung in Warschau entbrannt, erfuhren wir.

16 Profilreise Gdansk 1
Ungläubiges Staunen einen Tag später in Malbork über die riesige Marienburg aus unzähligen roten Backsteinen, Hauptsitz des Deutschen Ordens, die ebenfalls nach 1945 mühsam wieder aufgebaut wurde. Neugieriges Staunen und großer Erkenntnisgewinn im Europejskie Centrum Solidarności auf dem Gelände der ehemaligen Lenin-Werft in einer atemberaubenden und klug durchdachten Ausstellung über die Gewerkschaft Solidarnośc, die in Polen seit den 1980er Jahren den politischen Wandel von der kommunistischen Diktatur zur Demokratie erkämpft hat. Und dann streift uns der Hauch der Geschichte, als auf einmal ein ergrauter Lech Walesa an uns vorbei geht, den wir gerade noch auf Fotos im Museum gesehen haben (der frühere Solidarnośc-Anführer und ehemalige Präsident Polens hat hier sein Büro).

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Wir staunen, nebenbei gesagt, auch darüber, dass in polnischen Hostels auch Zimmer ganz ohne Fenster vermietet werden. Aber auch darüber, wie günstig es ist, richtig gut essen zu gehen. Jeden Abend besuchten wir ein anderes Restaurant.
Sehr viel Geschichte in fünf Tagen. Und die Erkenntnis, dass Gdansk eine moderne europäische Studentenstadt mit schicken Cafés und Bars und Shopping-Malls ist. Und eben eigentlich gar nicht ranzig. Und erstaunlich, dass man das alles vorher gar nicht wusste.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Januar 2017 um 11:34 Uhr
 
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