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Projekt Weichenstellung PDF Drucken E-Mail

Das Projekt WEICHENSTELLUNG für Zuwandererkinder und -jugendliche unterstützt Schülern und Schülerinnen aus Zuwandererfamilien beim Übergang von den internationalen Vorbereitungsklassen in die Regelschule. Wenn Kindern und Jugendlichen dieser Übergang gut gelingt, stehen ihnen perspektivisch viele Wege offen. Die studentischen Mentoren begleiten ihre Mentees im Alter zwischen 10 und 18 Jahren bei den ersten Schritten in einer deutschen Regelschule.

Jede Mentorin, jeder Mentor unterstützt vier Stunden pro Woche maximal drei Kinder fachlich. Außerdem gestalten die Mentoren für ihre Mentees einmal im Monat ein etwa vierstündiges „Kulturprogramm" – zum Beispiel Stadterkundungen, Besuche von Museen, Theatern oder Bücherhallen. Die persönlichen Begegnungen schaffen ein Miteinander, von denen nicht nur die beteiligten Studenten und Kinder profitieren, sondern ebenso Eltern und Schulen.

Dieses Projekt hat die ZEIT-Stiftung gemeinsam mit dem Erziehungswissenschaftler Professor Reiner Lehberger entwickelt und realisiert es seit 2015 in Kooperation mit der Til Schweiger Foundation.

Dank einer Zuwendung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleiten im Rahmen der Initiative „Menschen stärken Menschen" 135 Mentoren mehr als 400 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren in Hamburg – auch an der Klosterschule.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter www.weichenstellung.info

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 19:36 Uhr
 
#NichtEgal PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mariana Lechterbeck, S2   

In Zeiten des Internets, der Sozialen Medien und dem ständigen Datenaustausch im Netz ist es vielen von uns schon einmal begegnet – Hate Speech. Hate Speech beschreibt Hasskommentare im Internet, die sich durch eine Verallgemeinerung gegen eine bestimmte Gruppe unserer Gesellschaft richten. Dies können rassistische, sexistische, antisemitische und weitere beleidigende Ausdrücke, Sprüche und Kommentare sein. Oftmals wird über diese Kommentare hinweggesehen, da viele nicht wissen, wie sie handeln können und weil es schwer zu entscheiden ist, wo Hate Speech beginnt und wie man es klar definieren kann.

Dafür findet ein Projekt an jeweils zwei Schulen in jedem Bundesland Deutschlands statt. Auch an unserer Schule haben wir uns mit diesem Thema beschäftigt. Die SchülerInnen aus dem Jahrgang 11 haben einen Tag an einem Video über Hate Speech gearbeitet und gleichzeitig einen weiteren Projekttag für die achten Klassen vorbereitet. Im Mittelpunkt stand dabei die intensive Auseinandersetzung mit Hasskommentaren im Internet, gerade um zu verdeutlichen, dass die Definition von Hate Speech aber auch ganz unterschiedlich aufgefasst werden kann. Anschließend konnte dann auf mögliche Lösungsansätze eingegangen werden.

17 nicht egal
Unter dem Hashtag „Nicht Egal" wurde eine Kampagne auf Youtube gestartet, an der hauptsächlich bekanntere Youtuber teilnehmen, um die Welt über Hate Speech aufzuklären. Auch diese Videos wurden in die Projektarbeit mit einbezogen. Denn erst wenn mehr Leute wissen, dass Hate Speech NICHT EGAL, Hass gegen andere NICHT EGAL, das Wegschauen und mitmachen NICHT EGAL, das friedliche Auseinandersetzen mit verschiedenen Meinungen und die Äußerung konstruktiver Kritik NICHT EGAL ist, dann kann gegen Hate Speech vorgegangen werden, dann können Lösungen gefunden werden, dann, wenn auch die Jugend von heute anfängt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und Hass im Internet zu verhindern.

 
Spiel.Sucht.Motiv PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Emine Hakseven und Aleyna Kaba (S2)   

Wir, die SchülerInnen des Profils Demokratie und Verantwortung, haben am Fotowettbewerb "Spiel.Sucht.Motiv" teilgenommen. Eines der vielen tollen Ergebnisse wurde von der Jury ausgezeichnet und für die Ausstellung ausgewählt: Das MACHTSPIEL. Dabei haben wir das Leitmotiv, im Sinne unseres Profils, auf politischer Ebene gedeutet und ein Werk mit klarer Botschaft erstellt. Die Siegerehrung und Vernissage findet am Dienstag, dem 9. Mai um 18:00 Uhr in der Zentralbibliothek am Hauptbahnhof statt. Dort werden die ausgezeichneten Fotos vier Wochen lang ausgestellt.

17 spiel sucht motiv

Weiter Informationen zum Wettbewerb: http://spiel.sucht-motiv.de/

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 17:18 Uhr
 
Bach und Adele PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Benjamin Svensson   

„Magst du Adele?“ „Wer ist dein Lieblings-Youtuber?“ Neben Fragen zu ihrer Geige wollten die Schüler auch das von Sara Domjanic wissen, „unsere“ diesjährige Tonali-Teilnehmerin. Es reicht nicht, nur gut zu spielen, es geht bei Tonali auch darum, klassische Musik abseits tradierter Muster einem jungen Publikum zu vermitteln.

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In zwei von Tonali-Schülermanagern organisierten Konzerten zeigte Sara mit Stücken von Johann Sebastian Bach und Sarate (begleitet von ihrem Bruder, der praktischerweise Klavier studiert) ihr außergewöhnliches Können und setzte sich dann auf lautstarken Wunsch des Publikums spontan ans Klavier und sang „Skyfall“. Spätestens da hatte sie alle jungen Konzertbesucher auf ihrer Seite.

Für den weiteren Wettbewerb drücken wir ihr die Daumen und freuen uns, wenn wir sie im Finale des Wettbewerbs in der ausverkauften Elbphilharmonie sehen!

 
Die Klasse 6a auf Spurensuche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Sammoray und Benjamin Svensson   

Ein paar dürre Zeilen in einer Schülerakte, der zentrale Satz lautet: „Die Klosterschule teilt mit, dass der Mischling I. Grades Ingeborg von Neurath seit dem heutigen Tage die Schule verlassen hat.“ Die Klasse 6a mit ihrer Geschichtslehrerin Julia Sammoray wollte es genauer wissen. Wer war Ingeborg von Neurath? Warum musste sie mitten im Schuljahr die Schule verlassen? Was ist ein „Mischling I. Grades“? Wie war die Situation zu dieser Zeit in Hamburg?

Die Sechstklässler machten sich auf die Suche nach Antworten und konnten bei einem Besuch in der Werkstatt der Erinnerung im Institut für Zeitgeschichte bei Frau Dr. Apel mehr über die Situation der von den Nationalsozialisten so genannten „Halbjuden“ erfahren. Und sie untersuchten die Schülerakte von Ingeborg von Neurath.

Die jungen Forscher ließen sich auch von altertümlicher Sprache und ungewohnten Schriftarten nicht entmutigen und konnten am Ende ihres mehrmonatigen Projekts die meisten ihrer Fragen beantworten, zumindest aber die Ausgangsfrage: Ingeborg von Neurath galt nach den nationalsozialistischen Nürnberger Rassegesetzen als „Halbjüdin“, wurde deshalb diskriminiert und musste deshalb die Schule verlassen. Vieles konnten die Arbeitsgruppen der 6a auch über die schwierige Lage von verfolgten Menschen in Hamburg zur Zeit des Nationalsozialismus und über die Lebenswelt Ingeborg von Neuraths herausfinden.

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Die Forschungsergebnisse haben die Schülerinnen und Schüler der 6a in der Vitrine im Übergang von Haus A zu Haus B ausgestellt und im Rahmen einer kleinen Eröffnungsfeier präsentiert. Es gibt allgemeinere Informationen über die Themen Nationalsozialismus, Judentum und Zweiter Weltkrieg in Hamburg, über die Schulzeit im Nationalsozialismus im Allgemeinen und das, was die Schüler über die Klosterschule in der NS-Zeit herausfinden konnten im Speziellen.

Im mittleren zentralen Bereich hat die Klasse alle Forschungsergebnisse zu Ingeborg von Neurath gesammelt und mit Primärquellen aus der Schülerakte, eigenen Fotos, Erkenntnissen aus den Exkursionen und der Aufbereitung der vergleichbaren Lebenswege verknüpft.

Auf der Rückwand der Vitrine sind alle Forschungsfragen der Klasse gesammelt abgedruckt. Ziel ist es, die Besucher anzuregen, die Antworten auf die Fragen in der Ausstellung zu suchen, über unbeantwortete Fragen selbst nachzudenken und vielleicht sogar weitere Fragen aufzuwerfen, die im Zusammenhang mit unserem Thema stehen.

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Das Projekt wurde beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. August 2017 um 19:19 Uhr
 
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