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Das Musikprofil kommt auf Touren PDF Drucken
Geschrieben von: Laura Gerloff und Frederik Ohls   

(I) Vom Human Piano zum Steinway

Zum Start in die Oberstufe fuhr das MusikProfil im MusikMobil der Young ClassX zu Steinway. Ganz musikalisch ging der Tag mit Body Percussion, einem Human Piano und einem ecuadorianischen Kanon los.
In der Steinway & Sons-Fabrik begegneten wir den knapp 125 Patenten, unglaublich vielen Bau-Stationen, einem sehr leidenschaftlichen Ausbilder und der langen Geschichte der besonderen Instrumente – auch wenn so mancher Steinway reichen Amateuren offenbar nur als Bonboniere-Ablage dient. "Beeindruckend war die Präzision, mit der die Handwerker die Saiten aufgespannt haben", fand Benu.

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Im Horowitz Konzertsaal durften sich einige von uns auch selbst an einen Steinway setzen und spielen. Alicias Gefühl dabei war "sehr leicht und extrem klar". Eine Pianistin und potenzielle Steinway-Kundin, die mit uns mitgekommen war, gab uns als absolutes Highlight der Führung ein spontanes Jazz-Konzert.
"Wir haben jetzt auch selbstspielende Flügel. Da fühlt man sich, als wäre Horowitz wiederauferstanden", erklärte uns die Steinway-Verkäuferin am Ende der Führung enthusiastisch, um kurz danach durch einen Klick auf dem Tablet die Tasten eines Steinway Spirios wie von Geisterhand in Bewegung zu versetzen. Unglaublich interessant – und trotzdem waren sich hinterher alle einig, dass eine App in Verbindung mit einem echten Flügel-Sound kein live-Konzert ersetzen kann ...

(II) Musikprofil beim Symphonic Mob 2017

... und deshalb mischten wir bereits einige Tage später selbst aktiv in der Hamburger Musikszene mit. Am 09. September nahmen wir am diesjährigen "Symphonic Mob" in der Laeiszhalle der Hansestadt teil. Von den Hamburger Symphonikern ins Leben gerufen, trafen sich an jenem Vormittag über 450 MusikerInnen und SängerInnen zwischen 6-92 Jahren, um zu proben und anschließend ein kostenloses Konzert zu geben.

Unterstützt vom Spontan-Orchester, das auch noch zwei reine Orchesterstücke spielte, sangen wir ›Va, pensiero‹ (Gefangenenchor) aus der Oper ›Nabucco‹ von Giuseppe Verdi und den Kanon ›Dona nobis pacem‹. Trotz einer etwas rudimentären Übungseinheit im Musikunterricht gelang es uns bereits in der Chorprobe im Studio E ohne Weiteres, mit dem Rest mitzuhalten, und die Generalprobe mit dem Orchester unter der Leitung von Jason Weaver gab uns zusätzliche Sicherheit. Das Konzert in der Laeiszhalle vor Freunden, Familienmitgliedern und anderen interessierten Zuhörern übertraf all unsere Erwartungen. Niemand von uns hätte mit dieser Klangfülle gerechnet, welche die Laeiszhalle nahezu beben ließ. Jeder sang mit - und machte das Konzert zu einem einmaligen Erlebnis. Zum Schluss gingen die MusikerInnen und SängerInnen, spielend und singend, hinaus auf den Johannes-Brahms-Platz. Unter dem Kanon von "Dona Nobis Pacem" lichtete sich dann sogar der bis dahin verregnete Himmel und die Sonne kam hervor.

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 19. September 2017 um 19:54 Uhr
 
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