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Geschichtsprofil auf den Spuren deutsch-polnischer Vergangenheit PDF Drucken

Überraschung im Geschichtsprofil: Während alle anderen Profile anscheinend coolere Sachen planten wie Segeln auf der Nordsee, Fahrten nach Lissabon oder Amsterdam, sollten wir nach Gdansk reisen. Wie spricht man das aus? Wo liegt das? Und: was soll man da? „Danzig klingt ranzig", maulten manche. Vor allem klang Danzig unspektakulär. Keiner war je in Danzig gewesen. Herr Svensson auch nicht. Er brachte die Alternative Berlin ins Spiel. Das war nun aber wirklich so was von ranzig!

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Mir rosaroten Flugzeugen, die stets eine Stunde Verspätung hatten, flogen wir also nach Danzig. Into the unknown. Und staunten. „Schauen Sie, schauen Sie, in Danzig hat alles mit Geschichte zu tun!", rief unsere Stadtführerin Dorotea, als sie uns durch die malerische Altstadt Gdansks führte, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu 90% zerstört war und wieder aufgebaut wurde. Dorotea hatte Recht. Wir fanden in der Hansestadt Danzig Spuren deutscher Händler und polnischer Könige, Spuren von Zerstörung, Vertreibung und Wiederaufbau und, etwas außerhalb in den Ruinen der Westerplatte, auch den Ort, an dem am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg begann. Und staunten über Souvenirbuden, an denen Plastik-Kalaschnikows für Kinder und Gasmasken verkauft werden. Mit Geschichte wird eben auch in Danzig Politik gemacht. Um die Ausrichtung der Ausstellung des neuen Museums zum Zweiten Weltkrieg ist ein Konflikt zwischen der Danziger Stadtverwaltung und der polnischen Nationalregierung in Warschau entbrannt, erfuhren wir.

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Ungläubiges Staunen einen Tag später in Malbork über die riesige Marienburg aus unzähligen roten Backsteinen, Hauptsitz des Deutschen Ordens, die ebenfalls nach 1945 mühsam wieder aufgebaut wurde. Neugieriges Staunen und großer Erkenntnisgewinn im Europejskie Centrum Solidarności auf dem Gelände der ehemaligen Lenin-Werft in einer atemberaubenden und klug durchdachten Ausstellung über die Gewerkschaft Solidarnośc, die in Polen seit den 1980er Jahren den politischen Wandel von der kommunistischen Diktatur zur Demokratie erkämpft hat. Und dann streift uns der Hauch der Geschichte, als auf einmal ein ergrauter Lech Walesa an uns vorbei geht, den wir gerade noch auf Fotos im Museum gesehen haben (der frühere Solidarnośc-Anführer und ehemalige Präsident Polens hat hier sein Büro).

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Wir staunen, nebenbei gesagt, auch darüber, dass in polnischen Hostels auch Zimmer ganz ohne Fenster vermietet werden. Aber auch darüber, wie günstig es ist, richtig gut essen zu gehen. Jeden Abend besuchten wir ein anderes Restaurant.
Sehr viel Geschichte in fünf Tagen. Und die Erkenntnis, dass Gdansk eine moderne europäische Studentenstadt mit schicken Cafés und Bars und Shopping-Malls ist. Und eben eigentlich gar nicht ranzig. Und erstaunlich, dass man das alles vorher gar nicht wusste.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Januar 2017 um 11:34 Uhr
 
Traumhaft: Die Kulturnacht 2016 PDF Drucken
Geschrieben von: Stefan Päßler   

Die Eröffnung: theatralisch mit intensiven Gesten und Worten. Die Flure und Klassen ungewöhnlich gewandelt, bespielt, gestaltet und ausgeleuchtet. Zum neunten Mal Kulturnacht, zum neunten Mal ist die gesamte Schule an einem Abend vereint, sich stolz, aber auch nachdenklich zur Schau stellend. Der Rundgang durchs Gebäude: ein Erlebnis. Träume auf vielfältigste Weise thematisiert.

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Im Treppenhaus schwingt sich behäbig ein überdimensionales Foto-Mobile, ein ganzer Jahrgang inszeniert sich hier als träumend. Gegenüber Tape-Art: grell stroboskopisch mit kryptischen Inschriften und provozierenden Kommentaren. Im Kleinen erwachen Buchminiaturen zum Leben, ein weißer Raum lädt interessierte Flaneure zum intensiven Zuhören ein. Kammermusik wird hier geboten, ein Mozart-Trio, Refugium tiefster Konzentration in der pulsierenden Atmosphäre drumherum.

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Aber auch Musik und Theaterszenen zum Thema, und zwar gleichzeitig auf drei Bühnen, eingeleitet vom unverwüstliche Eurythmics-Hit „Sweet Dreams". Breit gefächert war die Kulturnacht in diesem Jahr. Die Jahrgänge haben sich zusammengetan, gespielt, gelesen und nach Kräften das Publikum mit einbezogen.

Alles in allem ein äußerst gelungener, kurzweiliger Abend. Mehr davon im Jubiläumsjahr 2017!

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. Januar 2017 um 21:38 Uhr
 
Die Chöre der Klosterschule PDF Drucken
Geschrieben von: Miriam Thielmann   

Schon seit vielen Jahren sind die beiden Chöre der Klosterschule ein fester und besonderer Bestandteil des Schullebens: Im Unter- und Mittelstufenchor treffen sich einmal in der Woche ca. 50 begeisterte Sängerinnen und Sänger der Jahrgänge 5-10, um vor allem Popsongs, Lieder aus Musicals und traditionelle Lieder anderer Länder zu erarbeiten. Unter der Leitung von zwei Kolleginnen, die die Songs eigens für diesen Chor arrangieren, kommt auch beim mehrstimmigen Proben nie Langeweile auf.

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Der Oberstufenchor besteht aus ca. 25 Sängerinnen und Sängern und kann sogar als Unterrichtsfach gewählt werden. Stimmbildung und drei- bis vierstimmige Arrangements aus verschiedenen Bereichen, vorrangig Pop, stehen hier im Vordergrund.

Beide Chöre treten regelmäßig bei Schulveranstaltungen auf: Ob bei der Kulturnacht, beim Themenabend, beim Sommerkonzert, am Tag der offenen Tür, bei der Abi-Zeugnisverleihung oder zur Begrüßung der neuen 5. Klassen: Die Chöre sind fast immer aktiv dabei!

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Mittlerweile hat sich auch ein chorübergreifendes Projekt fest etabliert: Zur Vorbereitung eines großen Konzertes geht es mit beiden Chören auf eine gemeinsame Reise nach Mölln, um drei Tage lang intensiv zu proben und zu schauspielern. Die Förderung der jahrgangsübergreifenden Begegnung und Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler spielt dabei eine bedeutende Rolle.

 
Neue Infobroschüre der Klosterschule PDF Drucken

Wir haben unsere Infobroschüre aktualisiert. Jetzt als PDF (ca. 8MB) runterladen.

Oder hier direkt im Browser lesen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Dezember 2016 um 03:45 Uhr
 
Kinotag 2016 PDF Drucken
Geschrieben von: Ruben Herzberg   

Am Freitag nach der jährlichen Kulturnacht geht die Klosterschule seit vielen Jahren ins Kino. Am 9. Dezember 2016 war es wieder einmal so weit. Im Vorprogramm, wie immer: Ausgewähte Produktionen unserer Filmwerkstatt. So finden die besten Filme aus diesem besonderen Wahlpflichtfach ihr Publikum, und zwar dort, wo Film hingehört: im Kino.

Wer nicht dabei war oder wer nochmal reinschauen möchte, bekommt über diese Links 'was zu sehen:

"Ausgewählte Produktionen der Filmwerkstatt 2016"
https://vimeo.com/194587685

"Ausgewählte Produktionen der Filmwerkstatt 2015"
https://vimeo.com/147577055

"Ausgewählte Produktionen der Filmwerkstatt 2014"
https://vimeo.com/195080477

"Ausgewählte Produktionen der Filmwerkstatt 2013"
https://vimeo.com/195050587

"Ausgewählte Produktionen der Filmwerkstatt 2012"
https://vimeo.com/195050152

Sie sehen Kurz-Spielfilme, Dokus, Filmsatiren, Clips, Social Spots, Stop-Motion-Filme, Animationsfilme und Hörbilder aus unserer Filmwerkstatt (Wahlpflichtkurse Jg. 9-12) und aus anderen Projekten ("Klosterschüler machen Politik", Jg. 10; "Philosophie: Glück", Jg. 8).
Öffentlich gezeigt und gewürdigt werden diese Filme nicht nur am Kinotag der Klosterschule, sondern auch auf Wettbewerben wie "abgedreht" oder auch mal mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Dezember 2016 um 14:01 Uhr
 
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