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Rhythmisierung PDF Drucken

Seit langem weiß die Biorhythmenforschung, dass der kindliche Organismus nach einer deutlichen Gliederung des Schultages verlangt, um effektiv und mit Freude lernen und arbeiten zu können. Deshalb hat die Klosterschule, seit sie 1992 Ganztagsschule geworden ist, darauf geachtet, den Schultag kindgemäß zu rhythmisieren: In der 5. Stunde findet kein Fachunterricht statt, in dieser Mittagspause essen Schüler und Lehrer in der Schulkantine gemeinsam zu Mittag, es ist Zeit für Spannung und Entspannung, für Spiel und Sport, fürs Lesen in der schuleigenen Bibliothek und für sonstige freiwillige Aktivitäten.

In einem umfassenden Sinne verstanden, meint Rhythmisierung jedoch mehr als die bloße Gliederung des Schultages in Fachunterricht und Pause. Sie erstreckt sich auf nahezu alle Bereiche des Unterrichts und des schulischen Lebens. Rhythmisierung fördert so in einem umfassenden Sinne den Erfolg des Unterrichts und das Wohlbefinden am Lernort und Arbeitsplatz Schule. Das gilt in ganz besonderem Maße unter den aktuellen Bedingungen der auf acht Jahre verkürzten Schulzeit am Gymnasium. Was lernpsychologisch schon an einem 6-Stunden-Tag nicht optimal ist - das Unterrichten in Einzelstunden -, ist an einem 8-Stunden-Tag völliger Unsinn: Nach acht verschiedenen Fächern bei acht verschiedenen Lehrern bleibt vom Unterrichtsergebnis nicht mehr viel hängen.

Auf allen Ebenen hat die Rhythmisierung Konsequenzen für den Unterricht und dient so auch als Mittel der Unterrichtsentwicklung: hin zu einem Unterricht, der die Schüler zum eigenständigen und aktiven Lernen herausfordert und ihnen auch die nötigen Freiräume eröffnet, um dies im individuellen Tempo und mit eigenen Akzenten zu tun.

Die Kernelemente der Rhythmisierung an der Klosterschule:

1. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Rhythmisierung als Werkzeug der Unterrichtsentwicklung.
2. Die 5. Stunde ist die Mittagspause.
3. In den Jahrgängen 5 bis 10 sind mehrfach wöchentlich Studienzeiten in den Schultag integriert.
4. Die Wochenarbeitszeit erhält ein Relief.
5. Das Schuljahr ist durch Projekte, Präsentationen, Feste und Reisen gegliedert.

Ein Beispiel für einen Wochenstrukturplan:

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. Januar 2014 um 13:00 Uhr
 
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