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Warum Nicaragua? PDF Drucken
Nicaragua ist das zweitärmste Land Lateinamerikas. Im Durchschnitt muss ein Nicaraguaner pro Tag mit 1 bis 2 Euro auskommen.

Als 1979 ein Aufstand des Volkes die Diktatur der Familie Somoza stürzte, machte die neue sandinistische Regierung Landbesitz, Gesundheit und Bildung allen Kreisen der Bevölkerung zugänglich. Die Analphabetenrate sank auf 13 Prozent.

Nach einem Krieg der Revolutionsgegner kam es zu einem parlamentarischen Wechsel hin zu einer konservativ-restaurativen Regierung. In Folge von Machtmissbrauch und Korruption sowie den von Weltbank und internationalem Währungsfond erzwungenen Einsparungen im Sozial- und Bildungsetat geht es der Bevölkerung Nicaraguas jedoch wieder schlechter denn je: Die Arbeitslosigkeit wird mit 40 Prozent angegeben, die Analphabetenrate liegt wieder bei 40 Prozent. Die Bildung wird zunehmend privatisiert, das heißt, dass nur diejenigen zur Schule gehen können, die Schulgeld, –uniformen und –materialien bezahlen können.

Nach Ansicht der Weltbank ist eine vierjährige Grundbildung für die Masse der Bevölkerung ausreichend. Doch nicht einmal das ist gewährleistet. Es wird geschätzt, dass von 2,1 Millionen Kindern im schulpflichtigen Alter über 800.000 nicht regelmäßig die Schule besuchen. Nur 29 von 100 eingeschulten Kindern beenden in Nicaragua die sechsjährige Primarschule.

Wir an der Klosterschule sehen uns in der Verantwortung, nicht nur bestehende Ungerechtigkeiten zwischen armen und reichen Ländern im Unterricht zu thematisieren, sondern auch Möglichkeiten aktiver Solidarität aufzuzeigen. In unserer Partnerschule Teresa Arce werden auch diejenigen Schülerinnen und Schüler aufgenommen, deren Familien kein Schulgeld entrichten können.

Wir empfinden es als Genugtuung, die Lehrerinnen und Familien mit unseren Spenden materiell und ideell in ihren Vorhaben unterstützen zu können. 
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. April 2010 um 18:39 Uhr
 
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