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Klosterschule @ EGMUN PDF Drucken E-Mail

Vom 15.11. bis zum 20.11.2016 waren sieben Klosterschüler sowie drei ehemalige Klosterschüler in Dänemark, um an Espergærgde Model United Nations, kurz EGMUN, teilzunehmen.
Eine Model United Nation ist eine Veranstaltung, bei der SchülerInnen die Arbeit der UNO möglichst realitätsnah simulieren.
Alle Teilnehmer zusammen haben während der EGMUN-Konferenz ca. 50 Länder vertreten und in deren Interesse gehandelt. Wir haben dieses Jahr Brasilien vertreten und mussten im Interesse der brasilianischen Regierung abstimmen, Resolutionen schreiben und diskutieren.
Während einer MUN-Konferenz wird das Geschehen in verschiedene Komitees, Kommissionen und Räten unterteilt. Um in diesen möglichst gut und realitätsgetreu arbeiten zu können, mussten wir im Vorfeld ein Position Paper - einen Text mit der Position unseres Landes zu den jeweiligen Themen - verfassen.
In jedem dieser Komitees werden Resolutionen verfasst, dies geschieht während der sogenannten Lobbying Time. Man sucht sich andere Länder, welche ähnliche Ziele haben, und schließt sich mit ihnen zusammen. Anschließend werden die Resolutionen diskutiert, jeder versucht natürlich die Resolutionen in eine für sein Land positive Richtung zu beeinflussen. Am letzten Tag gibt es dann die GA, die General Assembly (Generalversammlung). Dort wird die Arbeit der einzelnen Kommitees noch einmal mit den Vertretern aller Länder nachvollzogen, damit die Resolutionen auch die gesamten Vereinten Nationen widerspiegeln.

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Klosterschüler nehmen an einem G20-Projekt teil PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Sammoray   

Das Profil „Demokratie und Verantwortung" ist eine von maximal 20 Schulklassen bzw. Kursen in Hamburg, die ausgewählt wurden, um am Projekt „Schools4Tomorrow" (Hamburger Weg) teilzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler werden von Anfang März bis Ende Juni an gemeinsamen Forderungen arbeiten, die in Form eines Communiqués den G20-Vertretern überreicht werden soll. Höhepunkt wird die gemeinsame Sitzung aller Teilnehmenden Ende Juni im Volksparkstadion sein, bei der die bis dahin erarbeiteten Themenfelder vorgestellt, diskutiert und die Ergebnisse zu einem gemeinsamen Abschluss gebracht werden.
Nähere Informationen zum Projekt: https://www.der-hamburger-weg.de/mitmachen/schools4tomorrow/

 
Tag der offenen Tür am Sa, 21. Januar von 10.30 - 13.30 Uhr PDF Drucken E-Mail

Wir laden alle interessierten Kinder und Eltern am

Samstag, 21. Januar von 10.30 - 13.30 Uhr

ein, bei unserem Tag der offenen Tür unsere Klassen- und Fachräume zu besichtigen, mit KollegInnen, Eltern und SchülerInnen der Klosterschule ins Gespräch zu kommen, sich beraten zu lassen, Kaffee zu trinken, Experimente zu machen, sich über das Schulkonzept zu informieren und noch viel mehr ... Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Januar 2017 um 22:07 Uhr
 
Geschichtsprofil auf den Spuren deutsch-polnischer Vergangenheit PDF Drucken E-Mail

Überraschung im Geschichtsprofil: Während alle anderen Profile anscheinend coolere Sachen planten wie Segeln auf der Nordsee, Fahrten nach Lissabon oder Amsterdam, sollten wir nach Gdansk reisen. Wie spricht man das aus? Wo liegt das? Und: was soll man da? „Danzig klingt ranzig", maulten manche. Vor allem klang Danzig unspektakulär. Keiner war je in Danzig gewesen. Herr Svensson auch nicht. Er brachte die Alternative Berlin ins Spiel. Das war nun aber wirklich so was von ranzig!

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Mir rosaroten Flugzeugen, die stets eine Stunde Verspätung hatten, flogen wir also nach Danzig. Into the unknown. Und staunten. „Schauen Sie, schauen Sie, in Danzig hat alles mit Geschichte zu tun!", rief unsere Stadtführerin Dorotea, als sie uns durch die malerische Altstadt Gdansks führte, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu 90% zerstört war und wieder aufgebaut wurde. Dorotea hatte Recht. Wir fanden in der Hansestadt Danzig Spuren deutscher Händler und polnischer Könige, Spuren von Zerstörung, Vertreibung und Wiederaufbau und, etwas außerhalb in den Ruinen der Westerplatte, auch den Ort, an dem am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg begann. Und staunten über Souvenirbuden, an denen Plastik-Kalaschnikows für Kinder und Gasmasken verkauft werden. Mit Geschichte wird eben auch in Danzig Politik gemacht. Um die Ausrichtung der Ausstellung des neuen Museums zum Zweiten Weltkrieg ist ein Konflikt zwischen der Danziger Stadtverwaltung und der polnischen Nationalregierung in Warschau entbrannt, erfuhren wir.

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Ungläubiges Staunen einen Tag später in Malbork über die riesige Marienburg aus unzähligen roten Backsteinen, Hauptsitz des Deutschen Ordens, die ebenfalls nach 1945 mühsam wieder aufgebaut wurde. Neugieriges Staunen und großer Erkenntnisgewinn im Europejskie Centrum Solidarności auf dem Gelände der ehemaligen Lenin-Werft in einer atemberaubenden und klug durchdachten Ausstellung über die Gewerkschaft Solidarnośc, die in Polen seit den 1980er Jahren den politischen Wandel von der kommunistischen Diktatur zur Demokratie erkämpft hat. Und dann streift uns der Hauch der Geschichte, als auf einmal ein ergrauter Lech Walesa an uns vorbei geht, den wir gerade noch auf Fotos im Museum gesehen haben (der frühere Solidarnośc-Anführer und ehemalige Präsident Polens hat hier sein Büro).

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Wir staunen, nebenbei gesagt, auch darüber, dass in polnischen Hostels auch Zimmer ganz ohne Fenster vermietet werden. Aber auch darüber, wie günstig es ist, richtig gut essen zu gehen. Jeden Abend besuchten wir ein anderes Restaurant.
Sehr viel Geschichte in fünf Tagen. Und die Erkenntnis, dass Gdansk eine moderne europäische Studentenstadt mit schicken Cafés und Bars und Shopping-Malls ist. Und eben eigentlich gar nicht ranzig. Und erstaunlich, dass man das alles vorher gar nicht wusste.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Januar 2017 um 11:34 Uhr
 
Traumhaft: Die Kulturnacht 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Päßler   

Die Eröffnung: theatralisch mit intensiven Gesten und Worten. Die Flure und Klassen ungewöhnlich gewandelt, bespielt, gestaltet und ausgeleuchtet. Zum neunten Mal Kulturnacht, zum neunten Mal ist die gesamte Schule an einem Abend vereint, sich stolz, aber auch nachdenklich zur Schau stellend. Der Rundgang durchs Gebäude: ein Erlebnis. Träume auf vielfältigste Weise thematisiert.

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Im Treppenhaus schwingt sich behäbig ein überdimensionales Foto-Mobile, ein ganzer Jahrgang inszeniert sich hier als träumend. Gegenüber Tape-Art: grell stroboskopisch mit kryptischen Inschriften und provozierenden Kommentaren. Im Kleinen erwachen Buchminiaturen zum Leben, ein weißer Raum lädt interessierte Flaneure zum intensiven Zuhören ein. Kammermusik wird hier geboten, ein Mozart-Trio, Refugium tiefster Konzentration in der pulsierenden Atmosphäre drumherum.

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Aber auch Musik und Theaterszenen zum Thema, und zwar gleichzeitig auf drei Bühnen, eingeleitet vom unverwüstliche Eurythmics-Hit „Sweet Dreams". Breit gefächert war die Kulturnacht in diesem Jahr. Die Jahrgänge haben sich zusammengetan, gespielt, gelesen und nach Kräften das Publikum mit einbezogen.

Alles in allem ein äußerst gelungener, kurzweiliger Abend. Mehr davon im Jubiläumsjahr 2017!

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. Januar 2017 um 21:38 Uhr
 
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