Im Rahmen des Projekts Akzeptanz stellten im März Vertreter:innen des Judentums, des Christentums und des Islams den 9. Klassen der Klosterschule ihren Glauben vor und beantworteten die Fragen der Jugendlichen. Das Projekt richtet sich gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung.
Bei zwei Veranstaltungen präsentierten zwei Teams den Klosterschüler:innen ihre Religionen. Zu Beginn suchten die Neuntklässler:innen in einem Spiel nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei monotheistischen Religionen. Die Gäste erläuterten dabei Besonderheiten wie Essensgebote und -verbote, religiöse Symbole und heilige Schriften. Gleichzeitig zeigten sie viele verbindende Elemente auf – etwa die Bedeutung von Fastenzeiten oder das Gebot der Wohltätigkeit, das in allen drei Religionen eine zentrale Rolle spielt.
Auf Nachfragen berichteten die Vertreter des Islams und des Judentums von zahlreichen intoleranten und diskriminierenden Erfahrungen. Häufig würden Menschen nicht mehr als Individuen wahrgenommen, sondern ausschließlich als „der Muslim“ oder „die Jüdin“, auf die dann Vorurteile projiziert werden. Im Gespräch wurde zudem deutlich, wie groß die Unterschiede innerhalb der Religionen selbst zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen sein können.

Wenn eine muslimische Schülerin in der Theater-AG eine bestimmte Rolle nicht bekommt oder wenn ein Junge behauptet, bestimmte Musik sei nach der Religion verboten – ist das dann schon diskriminierend? Diese und andere Fallbeispiele diskutierten die Neuntklässler:innen anschließend in Kleingruppen.
Alle drei Gäste wünschten sich, als ganz normale Menschen mit Stärken und Schwächen gesehen und nicht allein über ihre Religion definiert zu werden. Am Ende wurde klar: Zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen gibt es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.
Frühlingskonzert am 19. Mai 2026 um 19 Uhr in der Aula
Frühlingskonzert 2026: Ein Abend voller Musik und Frühlingsgefühle!
Wir laden euch und Sie herzlich ein, beim Frühlingskonzert den verschiedenen Bands, Ensembles und Solisten der Klosterschule zu lauschen und gemeinsam einen bunten, kurzweiligen Abend zu verbringen. Wir freuen uns auf euch!
Besuch bei den Hamburger Energiewerken – Projekt Clean Tech
Als Auftakt zum Projekt Clean Tech besuchten Schülerinnen und Schüler aus der 9d am 8.4.2026 die Hamburger Energiewerke. Neben Einblicken in den beruflichen Alltag informierte sich die Gruppe auch über dortige Ausbildungsmöglichkeiten. Im Anschluss fand ein Rundgang im Museum der Elektrizität – Electrum – statt. Hier konnte ein interessanter Überblick über die Entwicklung technischer Geräte in den letzten 150 Jahren gewonnen werden.
Das Projekt Clean Tech ermöglicht interessierten Schülerinnen und Schülern die Beschäftigung mit zukunftsweisenden Technologien und bringt sie dazu mit Unternehmen und Betrieben aus Hamburg in Kontakt. Es besteht die Möglichkeit, im Hinblick auf eine mögliche berufliche Orientierung praktische, technische Fähigkeiten auf Basis der eigenen Begabungen und Interessen zu erwerben und zu weiterzuentwickeln.
Mehr Informationen zum Projekt Clean Tech: https://www.nat.hamburg/angebote/programme/clean-tech
Hafenfronten – ein Audiowalk am 7.5.26 um 17.30 am Baakenhöft
Hafenfronten – ein Audiowalk zwischen Erinnerung an koloniale Verbrechen, Hamburgs Reichtum und der neuen Oper
Das Profil Macht und Inszenierung 11 lädt herzlich zur Audiowalk-Performance Hafenfronten ein:
am Donnerstag, den 7. Mai 2026, um 17.30 Uhr am Baakenhöft.
Bereits um 17.00 Uhr zeigen Schüler:innen der Campus-Hafencity-Schule ihre künstlerische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Baakenhafens, entstanden in einem Projekt mit der Performancekünstlerin Liz Rech.
Wir haben in den vergangenen Monaten in Kooperation mit Jens Dietrich und Kampnagel den Audiowalk Hafenfronten entwickelt. Unsere eigenen Perspektiven treffen darin auf die Geschichte des Baakenhafens und seine Gegenwart. Am Donnerstag werden diese Stimmen, Recherchen und Begegnungen vor Ort erfahrbar.
Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch und auf eine intensive Aufführung am Baakenhafen.
Gut bedacht: Preise beim Architekturwettbewerb
Beim diesjährigen Architekturwettbewerb der Bundesingenieurkammer waren Hamburger Schüler:innen aus ganz Hamburg zu aufgerufen, ein Stadion inklusive Bühne zu überdachen.
Die Klosterschule war in beiden Alterskategorien unter den PreisträgerInnen vertreten:
In Jahrgang 7 belegten Benedict Berschat und Adriaan Vlist den 8. Platz.
Aus dem Kunstprofil in Jahrgang 12 haben Leya Buhion den neunten und Maria Sienkiewicz den 6. Platz errungen (da sie parallel in den Abiturprüfungen saßen, konnten sie den Preis nicht persönlich entgegennehmen).
Alle SchülerInnen konnten sich über ein Preisgeld freuen und wurden von den Fachleuten für den Beruf des Bauingenieurs umworben. Herzlichen Glückwunsch!
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Im Rahmen des Projekts Akzeptanz stellten im März Vertreter:innen des Judentums, des Christentums und des Islams den 9. Klassen der Klosterschule ihren Glauben vor und beantworteten die Fragen der Jugendlichen. Das Projekt richtet sich gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung.
Bei zwei Veranstaltungen präsentierten zwei Teams den Klosterschüler:innen ihre Religionen. Zu Beginn suchten die Neuntklässler:innen in einem Spiel nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei monotheistischen Religionen. Die Gäste erläuterten dabei Besonderheiten wie Essensgebote und -verbote, religiöse Symbole und heilige Schriften. Gleichzeitig zeigten sie viele verbindende Elemente auf – etwa die Bedeutung von Fastenzeiten oder das Gebot der Wohltätigkeit, das in allen drei Religionen eine zentrale Rolle spielt.
Auf Nachfragen berichteten die Vertreter des Islams und des Judentums von zahlreichen intoleranten und diskriminierenden Erfahrungen. Häufig würden Menschen nicht mehr als Individuen wahrgenommen, sondern ausschließlich als „der Muslim“ oder „die Jüdin“, auf die dann Vorurteile projiziert werden. Im Gespräch wurde zudem deutlich, wie groß die Unterschiede innerhalb der Religionen selbst zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen sein können.
Wenn eine muslimische Schülerin in der Theater-AG eine bestimmte Rolle nicht bekommt oder wenn ein Junge behauptet, bestimmte Musik sei nach der Religion verboten – ist das dann schon diskriminierend? Diese und andere Fallbeispiele diskutierten die Neuntklässler:innen anschließend in Kleingruppen.
Alle drei Gäste wünschten sich, als ganz normale Menschen mit Stärken und Schwächen gesehen und nicht allein über ihre Religion definiert zu werden. Am Ende wurde klar: Zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen gibt es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.
Veranstaltungen zur Geschichte des Nationalsozialismus mit den Klassen des 9. Jahrgangs
Am 26.2. und 26.3. berichteten zwei Menschen vor den Schüler:innen des 9. Jahrgangs über ihre Familiengeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Bernhard Esser (geboren 1944) wuchs in Hamburg in einer kommunistischen Familie auf. Während der Naziherrschaft in den 1930er und den 1940er Jahren wurden mehrere Familienmitglieder von ihm verhaftet, gefoltert und teilweise mehrere Jahre in Konzentrationslagern festgehalten. Sein Onkel, Alwin Esser, wurde 1933 im Konzentrationslager Fuhlsbüttel so stark misshandelt, dass er nicht überlebte und mit 21 Jahren starb. Die übrigen Familienmitglieder überlebten den Nationalsozialismus.
Barbara Brix (geboren 1941) wuchs in Breslau und im Ruhrgebiet auf. Erst 2006, lange nach dem Tod ihres Vaters, erfuhr sie, dass dieser während des Nationalsozialismus bei den Einsatzgruppen im besetzten Osteuropa an Massenerschießungen und weiteren Kriegsverbrechen beteiligt war. Die beiden Zeitzeugen berichteten den Schüler:innen die Geschichten ihrer Väter und was diese heute für sie bedeutet. Im Anschluss war Zeit für Fragen und es wurde über die aktuelle politische Situation gesprochen.
Wer mehr wissen möchte: 2020 führten Schüler:innen der Klosterschule und des Helmut-Schmidt-Gymnasiums Videointerviews mit den beiden und weiteren Personen zu ihrer Familiengeschichte während des Nationalsozialismus durch. Diese sind hier zu finden:
https://gedenken-hamburg-mitte.de/infothek/videos-des-schulprojekts-familiengeschichten-aus-der-ns-zeit-zur-woche-des-gedenkens-hamburg-mitte/
„Manifest der Träume“ am Mi, 15.4. um 19 Uhr
Herzliche Einladung zum „Manifest der Träume“ – der Aufführung des Kunstprofils (Jahrgang 11)!
Am Mittwoch, 15. April um 19 Uhr
Eintritt frei – wir freuen uns über Spenden
Spielleitung: Anke Balk
Theaterabend am 25.3.26 um 19 Uhr in der Aula
Die Theaterfachschaft der Klosterschule lädt am Mittwoch, 25.3.26 um 19 Uhr zu einem kurzweiligen Theaterabend ein (ca. 40min). Gezeigt werden Ausschnitte aus Produktion und Szenen aus dem Unterricht. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher:innen!
Waffeln für den Weltfrieden
Es duftet wieder nach frisch gebackenen Waffeln in unseren Fluren! Teilnehmer:innen von Model United Nations of Tallinn (MUNOT) verkaufen Waffeln an folgenden Tagen:
12., 17., 26. Februar
17., 19., 24., 26., 31. März
2. April
Damit unterstützt ihr die Reise der Klosterchüler:innen zu MUNOT.
MUNOT ist eine realitätsgetreue Simulation der United Nations (UN). Schüler:innen aus ganz Europa kommen Ende April in Tallinn zusammen, um als Delegierte unterschiedlicher Länder über verschiedene globale Herausforderungen auf Englisch zu debattieren. Damit kann im Kleinen erfahren werden, wie weltweite Probleme gelöst werden können. MUNOT findet jährlich im Tallinna Saksa Gümnaasium statt und Tallinna Saksa Gümnaasium in Estland hat die Schüler:innen der Klosterschule eingeladen, dabei mitzumachen!
Danke für eure Unterstützung!
103 neue Herzretter
Jeder Mensch kann Leben retten! Nach diesem Motto haben Mitarbeiter:innen des Vereins Herzretter letzte Woche alle vier Klassen des 9. Jahrgangs trainiert. Denn Leben retten ist wirklich einfach!
In dem kurzen, intensiven Training vermittelten die Herzretter das erforderliche Grundwissen der Wiederbelebung.
Schritt für Schritt lernten die Schüler:innen die lebensrettenden Maßnahmen nach der bekannten Formel „Prüfen – Rufen – Drücken“. Die Neuntklässler:innen übten den Umgang mit Notfällen und bauten Berührungsängste ab.
Wir danken dem Verein Herzretter e.V. herzlich für die tolle Kooperation!