Schild mit Mondsichel, Kreuz und Davidstern und der Beschriftung "miteinander - füreinander"

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Im Rahmen des Projekts Akzeptanz stellten im März Vertreter:innen des Judentums, des Christentums und des Islams den 9. Klassen der Klosterschule ihren Glauben vor und beantworteten die Fragen der Jugendlichen. Das Projekt richtet sich gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung.

Bei zwei Veranstaltungen präsentierten zwei Teams den Klosterschüler:innen ihre Religionen. Zu Beginn suchten die Neuntklässler:innen in einem Spiel nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei monotheistischen Religionen. Die Gäste erläuterten dabei Besonderheiten wie Essensgebote und -verbote, religiöse Symbole und heilige Schriften. Gleichzeitig zeigten sie viele verbindende Elemente auf – etwa die Bedeutung von Fastenzeiten oder das Gebot der Wohltätigkeit, das in allen drei Religionen eine zentrale Rolle spielt.

Auf Nachfragen berichteten die Vertreter des Islams und des Judentums von zahlreichen intoleranten und diskriminierenden Erfahrungen. Häufig würden Menschen nicht mehr als Individuen wahrgenommen, sondern ausschließlich als „der Muslim“ oder „die Jüdin“, auf die dann Vorurteile projiziert werden. Im Gespräch wurde zudem deutlich, wie groß die Unterschiede innerhalb der Religionen selbst zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen sein können.

Wenn eine muslimische Schülerin in der Theater-AG eine bestimmte Rolle nicht bekommt oder wenn ein Junge behauptet, bestimmte Musik sei nach der Religion verboten – ist das dann schon diskriminierend? Diese und andere Fallbeispiele diskutierten die Neuntklässler:innen anschließend in Kleingruppen.

Alle drei Gäste wünschten sich, als ganz normale Menschen mit Stärken und Schwächen gesehen und nicht allein über ihre Religion definiert zu werden. Am Ende wurde klar: Zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen gibt es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.

Bernhard Esser und Barbara Brix sitzen auf einer Bühne und sprechen zu Schülern des 9. Jahrgangs

Veranstaltungen zur Geschichte des Nationalsozialismus mit den Klassen des 9. Jahrgangs

Am 26.2. und 26.3. berichteten zwei Menschen vor den Schüler:innen des 9. Jahrgangs über ihre Familiengeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Bernhard Esser (geboren 1944) wuchs in Hamburg in einer kommunistischen Familie auf. Während der Naziherrschaft in den 1930er und den 1940er Jahren wurden mehrere Familienmitglieder von ihm verhaftet, gefoltert und teilweise mehrere Jahre in Konzentrationslagern festgehalten. Sein Onkel, Alwin Esser, wurde 1933 im Konzentrationslager Fuhlsbüttel so stark misshandelt, dass er nicht überlebte und mit 21 Jahren starb. Die übrigen Familienmitglieder überlebten den Nationalsozialismus.

Barbara Brix (geboren 1941) wuchs in Breslau und im Ruhrgebiet auf. Erst 2006, lange nach dem Tod ihres Vaters, erfuhr sie, dass dieser während des Nationalsozialismus bei den Einsatzgruppen im besetzten Osteuropa an Massenerschießungen und weiteren Kriegsverbrechen beteiligt war. Die beiden Zeitzeugen berichteten den Schüler:innen die Geschichten ihrer Väter und was diese heute für sie bedeutet. Im Anschluss war Zeit für Fragen und es wurde über die aktuelle politische Situation gesprochen.

Bernhard Esser und Barbara Brix sitzen auf einer Bühne und sprechen zu Schülern des 9. Jahrgangs

Wer mehr wissen möchte: 2020 führten Schüler:innen der Klosterschule und des Helmut-Schmidt-Gymnasiums Videointerviews mit den beiden und weiteren Personen zu ihrer Familiengeschichte während des Nationalsozialismus durch. Diese sind hier zu finden:

https://gedenken-hamburg-mitte.de/infothek/videos-des-schulprojekts-familiengeschichten-aus-der-ns-zeit-zur-woche-des-gedenkens-hamburg-mitte/

 

 

„Manifest der Träume“ am Mi, 15.4. um 19 Uhr

Herzliche Einladung zum „Manifest der Träume“ – der Aufführung des Kunstprofils (Jahrgang 11)!

Am Mittwoch, 15. April um 19 Uhr

Eintritt frei – wir freuen uns über Spenden

Spielleitung: Anke Balk

Theaterabend am 25.3.26 um 19 Uhr in der Aula

Die Theaterfachschaft der Klosterschule lädt am Mittwoch, 25.3.26 um 19 Uhr zu einem kurzweiligen Theaterabend ein (ca. 40min). Gezeigt werden Ausschnitte aus Produktion und Szenen aus dem Unterricht. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher:innen!

Plakat Theaterabend drei Personen vor dunklem Hintergrund bunte Schrift

Waffel auf einem Teller mit den Umrissen Afrikas

Waffeln für den Weltfrieden

Es duftet wieder nach frisch gebackenen Waffeln in unseren Fluren! Teilnehmer:innen von Model United Nations of Tallinn (MUNOT) verkaufen Waffeln an folgenden Tagen:

12., 17., 26. Februar

17., 19., 24., 26., 31. März

2. April

Damit unterstützt ihr die Reise der Klosterchüler:innen zu MUNOT.

MUNOT ist eine realitätsgetreue Simulation der United Nations (UN). Schüler:innen aus ganz Europa kommen Ende April in Tallinn zusammen, um als Delegierte unterschiedlicher Länder über verschiedene globale Herausforderungen auf Englisch zu debattieren. Damit kann im Kleinen erfahren werden, wie weltweite Probleme gelöst werden können. MUNOT findet jährlich im Tallinna Saksa Gümnaasium statt und Tallinna Saksa Gümnaasium in Estland hat die Schüler:innen der Klosterschule eingeladen, dabei mitzumachen!

Danke für eure Unterstützung!

103 neue Herzretter

Jeder Mensch kann Leben retten! Nach diesem Motto haben Mitarbeiter:innen des Vereins Herzretter letzte Woche alle vier Klassen des 9. Jahrgangs trainiert. Denn Leben retten ist wirklich einfach!
In dem kurzen, intensiven Training vermittelten die Herzretter das erforderliche Grundwissen der Wiederbelebung.

Schritt für Schritt lernten die Schüler:innen die lebensrettenden Maßnahmen nach der bekannten Formel „Prüfen – Rufen – Drücken“. Die Neuntklässler:innen übten den Umgang mit Notfällen und bauten Berührungsängste ab.

Wir danken dem Verein Herzretter e.V. herzlich für die tolle Kooperation!

„Peter Pan“ am Mittwoch, 25.2.26 um 19 Uhr in der Aula

Die Schüler:innen des Geschichtsprofils  zeigen am Mittwoch (25.2.26) um 19 Uhr unter der Spielleitung von Anke Balk „Peter Pan“ in der Aula.

Energiedetektive lernen etwas über den Klimawandel

Nachwuchs für die Energiedetektive

Auch in diesem Schuljahr fand an der Klosterschule wieder die Ausbildung der „Energiedetektive“ im 5. Jahrgang statt. Die „Energiedetektive“ sind interessierte und engagierte Schülerinnen und Schüler, die sich im Klassenverband und darüber hinaus für das ressourcensparendes Verhalten im Schulalltag sowie allgemein für Klima- und Umweltschutz einsetzen.

Dazu erwerben die ca. 20 Kinder aus dem fünften Jahrgang Grundwissen zu Treibhauseffekt und Klimawandel sowie praktische Fähigkeiten in den Bereichen Wärme, Strom und Abfall, um etwa den sinnvollen Einsatz der Heizung, effizientes Lüften und Mülltrennung zu beachten und als Vorbilder auf die Schulgemeinschaft einzuwirken.

Den Abschluss der zweitägigen Ausbildung bilden der Besuch des Heizungskellers der Klosterschule und der anschließende Rundgang durch Klassen- und Fachräume, in denen nach wissenschaftlichen Methoden Daten zu Temperatur, Luftfeuchte und CO2 Konzentration aufgenommen und ausgewertet werden.

Schülergruppe im Heizungskeller

Chorkonzerte am 16. und 18. Februar um 19 Uhr in der Aula

Herzliche Einladung zu den Chorkonzerten 2026!

Am 16. und am 18. Februar 2026 werden die Chöre aller Jahrgangsstufen ihr Konzert „Trouble“ um 19 Uhr in der Aula präsentieren.

Die Teilnehmer:innen des Vorlesewettbewerbs stehen mit ihrem Lehrer auf der Bühne und halten Urkunden in die Kamera

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

Beim Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen zeigte sich am 9.12.2025 in der Aula der Klosterschule, wie lebendig Bücher wirklich sein können. Nach einem Poetry Slam-Beitrag von Helene Ruffer aus der 12. Klasse ging es los. Nacheinander nahmen die acht Sechstklässler:innen auf dem goldenen Stuhl Platz, stellten ihre Bücher vor und bewiesen, dass das Alter nichts über das Können aussagt. Mit beeindruckenden Stimmen gewannen sie das Publikum für sich und zogen die Zuhörer:innen in den Bann. Von Klassikern wie „Harry Potter“ und „Momo“ über „Der Tanz der Tiefseequalle“ bis hin zu „Good Girl Bad Blood“ war alles dabei.

In der zweiten Runde wurde es noch um einiges spannender: Die Schülerinnen lasen nacheinander aus dem Buch „Wolf” vor, welches sie zuvor noch nie gelesen hatten, und zeigten somit ihre Fähigkeiten im freien, intuitiven Lesen und ihr gutes Gespür für Wörter. Während die Jury sich beriet, räumten die Schüler im Publikum bereits die Stühle weg. Nach einer kurzen Pause wurden die Siegerinnen und Sieger schließlich verkündet. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die fleißig geholfen haben, sowie einen herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner!

Platz 1: Mira Walter (6c)

Platz 2: Najat Erbibi (6d)

Die Teilnehmer:innen des Vorlesewettbewerbs stehen mit ihrem Lehrer auf der Bühne und halten Urkunden in die Kamera

 

Vielen Dank auch an alle anderen Vorleser:innen:

Joshua Templin

Frieda Kobiella

Luna Vernunft

Muhammed Gülbuș

Noah Askari

Meta Sigrüner