Waffel auf einem Teller mit den Umrissen Afrikas

Waffeln für den Weltfrieden

Es duftet wieder nach frisch gebackenen Waffeln in unseren Fluren! Teilnehmer:innen von Model United Nations of Tallinn (MUNOT) verkaufen Waffeln an folgenden Tagen:

12., 17., 26. Februar

17., 19., 24., 26., 31. März

2. April

Damit unterstützt ihr die Reise der Klosterchüler:innen zu MUNOT.

MUNOT ist eine realitätsgetreue Simulation der United Nations (UN). Schüler:innen aus ganz Europa kommen Ende April in Tallinn zusammen, um als Delegierte unterschiedlicher Länder über verschiedene globale Herausforderungen auf Englisch zu debattieren. Damit kann im Kleinen erfahren werden, wie weltweite Probleme gelöst werden können. MUNOT findet jährlich im Tallinna Saksa Gümnaasium statt und Tallinna Saksa Gümnaasium in Estland hat die Schüler:innen der Klosterschule eingeladen, dabei mitzumachen!

Danke für eure Unterstützung!

Energiedetektive lernen etwas über den Klimawandel

Nachwuchs für die Energiedetektive

Auch in diesem Schuljahr fand an der Klosterschule wieder die Ausbildung der „Energiedetektive“ im 5. Jahrgang statt. Die „Energiedetektive“ sind interessierte und engagierte Schülerinnen und Schüler, die sich im Klassenverband und darüber hinaus für das ressourcensparendes Verhalten im Schulalltag sowie allgemein für Klima- und Umweltschutz einsetzen.

Dazu erwerben die ca. 20 Kinder aus dem fünften Jahrgang Grundwissen zu Treibhauseffekt und Klimawandel sowie praktische Fähigkeiten in den Bereichen Wärme, Strom und Abfall, um etwa den sinnvollen Einsatz der Heizung, effizientes Lüften und Mülltrennung zu beachten und als Vorbilder auf die Schulgemeinschaft einzuwirken.

Den Abschluss der zweitägigen Ausbildung bilden der Besuch des Heizungskellers der Klosterschule und der anschließende Rundgang durch Klassen- und Fachräume, in denen nach wissenschaftlichen Methoden Daten zu Temperatur, Luftfeuchte und CO2 Konzentration aufgenommen und ausgewertet werden.

Schülergruppe im Heizungskeller

Logo Streitschlichtung

Gemeinsam stark: Endlich Streitschlichtung an unserer Schule

Wir freuen uns, eine bedeutende Neuerung an unserer Klosterschule präsentieren zu dürfen: die Einführung der Streitschlichtung! Ab diesem Schuljahr werden 20 engagierte Schüler:innen der 7. Klassenstufe von Frau Hegewald und Frau Tatli als erste Streitschlichtende ausgebildet. Ihr Ziel ist es, Konflikte anderer eigenverantwortlich und gewaltfrei zu lösen.

Im Rahmen dieser einjährigen Ausbildung werden die Schüler:innen zu echten Expert:innen in der Streitschlichtung. Die Ausbildung befähigt die Streitschlichtenden, als vertrauenswürdige Ansprechpartner: innen zu fungieren, um ihren Mitschüler:innen und vor allem den Jahrgängen 5 und 6 bei Auseinandersetzungen zu helfen, Lösungen zu finden: Lösungen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind. So wird es möglich sein, Streite selbstständig und fair zu klären.

Die Streitschlichtung wird zukünftig in den Mittagspausen im eigens dafür eingerichteten Streitschlichtungsraum stattfinden. Dies bietet allen Schüler:innen der Klosterschule die Möglichkeit, ihre Konflikte mit Unterstützung der Streitschlichtenden in einem geschützten Rahmen konstruktiv zu lösen.

Zudem bringt die Streitschlichtung zahlreiche Vorteile mit sich. So fördert sie ein positives Schulklima und einen respektvollen Umgang miteinander. Außerdem lernen die Schüler:innen, Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen und Streitsituationen eigenständig zu bewältigen. Darüber hinaus entlasten die Streitschlichtenden unsere Lehrkräfte, sodass diese sich verstärkt auf ihre weiteren pädagogischen Aufgaben konzentrieren können.

Wir sind stolz auf die 20 Schüler:innen, die als erste die Streitschlichtungsausbildung an unserer Schule durchlaufen. Mit ihrem Engagement und ihrer Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, setzen sie ein wichtiges Zeichen für ein friedliches und respektvolles Miteinander und bilden das Gesicht der Streitschlichtung an der Klosterschule. Außerdem können sie, wenn sie Lust haben, auch als kompetente Pat:innen den neuen 5. Klassen zur Seite stehen. Wir freuen uns auf die positiven Veränderungen, die sie in unserer Schulgemeinschaft bewirken werden.

Ausstellung in der Sammlung Falckenberg

Kurz nach der fulminanten Aufführung des Theaterstücks „Being Cindy Sherman“ unter der Spielleitung von Anke Balk präsentierten die Schüler:innen des Profils „Ästhetisches Handeln“ am 16.6. in der Sammlung Falckenberg die Ergebnisse ihrer ästhetischen Forschung, welche sie seit Beginn des 2. Semesters im Kunstunterricht entwickelt hatten.

Im Rahmen des „(non-)binary fashion studios“, einem Kooperationsprojekt des Profils mit den Deichtorhallen, hatten die Schüler:innen sich intensiv mit den Werken der Künstlerin Cindy Sherman auseinandergesetzt und im Kunstunterricht persönliche Fragestellungen rund um die in Shermans Werk behandelten Themen Mode, Identität, Gender, Schönheitsideale, Stereotypen und Geschlechterrollen entwickelt. Unterstützt wurden sie dabei nicht allein von ihrer Lehrerin Sibylle Breier, sondern insbesondere von der Künstlerin Sabine Flunker, die über mehrere Wochen engagiert den Kunstunterricht mit gestaltet und vor Ort begleitet hatte.

Möglich war dies geworden durch das Engagement von Isabel Abele aus der Abteilung kulturelle Bildung der Deichtorhallen und vor allem auch durch die finanzielle Förderung des Projekts durch den Projektfond Kultur und Schule.

Neben einzigartigen Kleidungsstücken wurden in der Sammlung Falckenberg Slideshows der Schüler:innen präsentiert, in denen diese ihre ästhetische Forschung auf wiederum künstlerische, quasi filmische Weise reizvoll bündelten.

Die beeindruckenden Räumlichkeiten der Sammlung Falckenberg boten der kleinen, aber feinen Ausstellung einen ausgesprochen würdigen Rahmen. Präsentiert neben Arbeiten von Studierenden der Kunstakademie Wien und der Hochschule für bildende Künste Hamburg befanden sich die Schüler:innen-Arbeiten in einer sehr passenden Nachbarschaft und konnten sich nahtlos in den Ausstellungskontext integrieren. Die Studierenden ihrerseits wurden präsentiert im größeren Zusammenhang der Ausstellung der Künstler:innen Jakob Lena Knebl & Ashley Hans Scheirl – die u.a. Themen wie Konstruktion von Identität und Gender behandeln – einen stimmigeren Abschluss für dieses Projekt hätte man sich nicht wünschen können…

Superzart*

Am 20.04.2024 war die Klosterschule auf dem SUPERZART* Festival (intersektionales queerfeministisches Festival) im Schauspielhaus und selbst mit folgenden künstlerischen Beiträgen vertreten: dem Musikpraxiskurs von Herrn Päßler, Theater von Frau Juppenlatz, zwei Tanzkurse (einer von Frau Ahrens und einer von Frau Heller) und die Vielfalt AG mit einem Podiumsgespräch in Kooperation mit dem queeren Schulaufklärungsprojekt Soorum.

Das SUPERZART* Festival führte erstmalig Akteur*innen und Kunstler*innenunterschiedlicher Sparten zusammen, die sich mit queerfeministischer Bildungsarbeit und mit gesellschaftlicher und sexueller Utopie beschäftigten und in deren Arbeiten eine diskriminierungskritische und diversitatssensible Haltung erkennbar wurde. Dabei ging es um Chancengerechtigkeit sowie Aufklärung und Freiheit – und Freiheit durch Aufklärung.

In Workshops, Diskussionen und Begegnungen mit inspirierenden Gast*innen ermöglichte SUPERZART* eine empowernde Vernetzung, in der Neues entstehen durfte und Kunst und Gesellschaft ineinanderflossen.

 

Online-Filmfestival 2024: der Wilde Westen an der Klosterschule

Am 07.03.2024 fand das Aufblende-Filmfestival statt und unser Film „Hugo und Greta“ war als einer von 16 Kurzfilmen mit dabei. Bei dem Online-Filmfest waren Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten sowie aus Kairo und Shanghai. Die gesamte ehemalige Crew aus dem 6. Jahrgang versammelte sich zunächst zum gemeinsamen Gucken im Filmraum.

Anschließend wurden wir zu einem kurzen Filmgespräch zugeschaltet, um Fragen zu beantworten und ernteten viel Lob. Ab 12:00 Uhr hatten wir dann exakt drei Stunden Zeit, einen 66-Sekunden-Film zum Thema „Haarscharf – daneben ist auch vorbei“ zu drehen. Das war insgesamt sehr lustig und am Ende auch etwas schweißtreibend. Leider hat es letztlich nicht für einen Preis gereicht, aber ihr könnt euch jetzt schon auf unseren Western am den nächsten Kinotag freuen!

Chorreise zum neunten – mit neunundneunzig …

Anfang Februar ging es – zum mittlerweile 9. Mal – mit den Chören der Klosterschule nach Mölln. 99 Schüler:innen waren mit dabei, um für das diesjährige Programm „What A Day“ zu proben. In dem Programm, das am 20. und 22. Februar in der Aula aufgeführt wird, geht es um die tollen Momente eines Tages (oder eines Lebens), um die schwierigen Augenblicke, ihre Überwindung durch Mut und Durchhaltevermögen und schließlich um die Erkenntnis, dass wir alle richtig sind, wie wir sind. Und „richtig…“ war auch die Chorreise: richtig toll. Und richtig wichtig. Und richtig bereichernd, musikalisch wie menschlich.

Licht aus! Energiedetektive helfen Strom zu sparen

In diesem Jahr wird sich die Klosterschule für den Titel „Klimaschule“ bewerben. Seit einigen Jahren nehmen wir außerdem an dem Projekt „Energie Hoch 4“ teil, dass das Engagement von Schulen in Bezug auf den sparenden und sinnvollen Einsatz von Ressourcen fördern soll. (Z.B. Mülltrennung, Strom sparen, keine Heizwärme vergeuden, weitere pädagogische Maßnahmen,…)

Für das Jahr 2022 haben wir aus diesem Projekt wieder eine Prämie erhalten, die wir unter anderem für folgende Dinge einsetzen werden:

  1. Teilweise Dachbegrünung durch Hochbeete (Südbalkon)
  2. Intelligente Thermostate in Fach- und Klassenräumen
  3. Digitale Zeitschaltuhren für elektronische Geräte im Standby Modus
  4. Ausbildung der neunen „Energiedetektive“
  5. Projekttag „Abfall“

Bereits im letzten Schuljahr fand erstmalig die Ausbildung von sogenannten „Energiedetektiven“ statt, deren Aufgabe es ist, in den jeweiligen Klassen für Mülltrennung, Abfallverminderung sowie sinnvolle Energienutzung und Energieeinsparung zu sensibilisieren.

Neuntklässler auf Segelreise

Segel setzen an Besan und Fock, Palstek knoten, Kreuzen am Wind – das alles haben die neunten Klassen auf der Segelreise über das holländische IJssel-, Marker- und Wattenmeer gelernt. Bei sommerlichen Temperaturen wurden kleine alte Hafenstädte ebenso angesteuert wie die friesischen Inseln. Auf den über hundert Jahre alten Segelbooten mussten alle mit anpacken, damit gesegelt werden konnte und es hat großen Spaß bereitet. Auch zum Sonnenbaden an Deck und Baden im Meer blieb genügend Zeit.

Ein besonderes Highlight war das Trockenfallen im Wattenmeer: Das Schiff fährt dabei auf eine Sandbank und verbringt die Zeit der Ebbe dort, so dass ein Wattspaziergang im Sonnenuntergang unternommen und die Nacht an Deck unter dem Sternenhimmel verbracht werden konnte. Schade, dass die Reise nach fünf Tagen schon wieder vorbei war!

Mit Waffeln Gutes tun

„Selbst was bewegen“, so könnte das Motto der letzten Geographiestunde vor den Maiferien in der 9d lauten. Die Schüler*innen haben sich dafür entschieden, Waffeln und Muffins zu backen und an einem kleinen Stand im Treppenhaus zu verkaufen. Wert wurde dabei auf die Auswahl der Produkte gelegt. Neben Bio war dabei vor allem das FairTrade-Siegel entscheidend, so wollten die Schüler*innen auf einen nachhaltigen und gerechten Konsum aufmerksam machen.

Das Geld geht an Unicef und Ärzte ohne Grenzen – insgesamt also eine gute Sache!