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Bach und Adele PDF Drucken
Geschrieben von: Benjamin Svensson   

„Magst du Adele?“ „Wer ist dein Lieblings-Youtuber?“ Neben Fragen zu ihrer Geige wollten die Schüler auch das von Sara Domjanic wissen, „unsere“ diesjährige Tonali-Teilnehmerin. Es reicht nicht, nur gut zu spielen, es geht bei Tonali auch darum, klassische Musik abseits tradierter Muster einem jungen Publikum zu vermitteln.

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In zwei von Tonali-Schülermanagern organisierten Konzerten zeigte Sara mit Stücken von Johann Sebastian Bach und Sarate (begleitet von ihrem Bruder, der praktischerweise Klavier studiert) ihr außergewöhnliches Können und setzte sich dann auf lautstarken Wunsch des Publikums spontan ans Klavier und sang „Skyfall“. Spätestens da hatte sie alle jungen Konzertbesucher auf ihrer Seite.

Für den weiteren Wettbewerb drücken wir ihr die Daumen und freuen uns, wenn wir sie im Finale des Wettbewerbs in der ausverkauften Elbphilharmonie sehen!

 
Die Klasse 6a auf Spurensuche PDF Drucken
Geschrieben von: Julia Sammoray und Benjamin Svensson   

Ein paar dürre Zeilen in einer Schülerakte, der zentrale Satz lautet: „Die Klosterschule teilt mit, dass der Mischling I. Grades Ingeborg von Neurath seit dem heutigen Tage die Schule verlassen hat.“ Die Klasse 6a mit ihrer Geschichtslehrerin Julia Sammoray wollte es genauer wissen. Wer war Ingeborg von Neurath? Warum musste sie mitten im Schuljahr die Schule verlassen? Was ist ein „Mischling I. Grades“? Wie war die Situation zu dieser Zeit in Hamburg?

Die Sechstklässler machten sich auf die Suche nach Antworten und konnten bei einem Besuch in der Werkstatt der Erinnerung im Institut für Zeitgeschichte bei Frau Dr. Apel mehr über die Situation der von den Nationalsozialisten so genannten „Halbjuden“ erfahren. Und sie untersuchten die Schülerakte von Ingeborg von Neurath.

Die jungen Forscher ließen sich auch von altertümlicher Sprache und ungewohnten Schriftarten nicht entmutigen und konnten am Ende ihres mehrmonatigen Projekts die meisten ihrer Fragen beantworten, zumindest aber die Ausgangsfrage: Ingeborg von Neurath galt nach den nationalsozialistischen Nürnberger Rassegesetzen als „Halbjüdin“, wurde deshalb diskriminiert und musste deshalb die Schule verlassen. Vieles konnten die Arbeitsgruppen der 6a auch über die schwierige Lage von verfolgten Menschen in Hamburg zur Zeit des Nationalsozialismus und über die Lebenswelt Ingeborg von Neuraths herausfinden.

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Die Forschungsergebnisse haben die Schülerinnen und Schüler der 6a in der Vitrine im Übergang von Haus A zu Haus B ausgestellt und im Rahmen einer kleinen Eröffnungsfeier präsentiert. Es gibt allgemeinere Informationen über die Themen Nationalsozialismus, Judentum und Zweiter Weltkrieg in Hamburg, über die Schulzeit im Nationalsozialismus im Allgemeinen und das, was die Schüler über die Klosterschule in der NS-Zeit herausfinden konnten im Speziellen.

Im mittleren zentralen Bereich hat die Klasse alle Forschungsergebnisse zu Ingeborg von Neurath gesammelt und mit Primärquellen aus der Schülerakte, eigenen Fotos, Erkenntnissen aus den Exkursionen und der Aufbereitung der vergleichbaren Lebenswege verknüpft.

Auf der Rückwand der Vitrine sind alle Forschungsfragen der Klasse gesammelt abgedruckt. Ziel ist es, die Besucher anzuregen, die Antworten auf die Fragen in der Ausstellung zu suchen, über unbeantwortete Fragen selbst nachzudenken und vielleicht sogar weitere Fragen aufzuwerfen, die im Zusammenhang mit unserem Thema stehen.

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Das Projekt wurde beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. August 2017 um 19:19 Uhr
 
think before you post PDF Drucken
Geschrieben von: Benjamin Svensson   

Was sind Vorteile, was Gefahren Sozialer Netzwerke? Was passiert eigentlich mit meinen Daten bei WhatsApp? Was ist eine IP-Adresse? Ganz selbstverständlich nutzen Jugendliche ihr Smartphone. Dabei ist ihnen oft nicht bewusst, welche Spuren sie im Internet hinterlassen, wer davon profitiert, welche Gefahren es gibt und welche Rechte und Pflichten sie haben und beachten müssen.

In den letzten Wochen haben alle sechsten Klassen der Klosterschule im fünfstündigen Workshop "Sicher vernetzt!" des Vereins Blickwechsel Anwendungsmöglichkeiten, Chancen und mögliche Gefahren von Instagram, Snapchat und co. thematisiert. Dabei ging es um Soziale Netzwerke, Chats und Online-Communities und dem damit verbundenen Umgang mit sensiblen Daten, Rechten im Internet und Cybermobbing.

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Die Sechstklässler lernten Tipps und Tricks für das sichere Kommunizieren im Internet und wo man sich bei Cybermobbing anonym Rat holen kann (z.B. bei juuuport). Außerdem darum, welche Firmen sich hinter den Web 2.0-Angeboten verbergen und welchen Vorteil Firmen durch die gewonnen Nutzungsdaten haben.

Ein herzliches Dankeschön an den Schulverein der Klosterschule, der die Hälfte der Kosten übernommen hat!

Links:

http://www.blickwechsel.org/

https://www.juuuport.de/

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 16:26 Uhr
 
Themenabend 2017 - Nachlese PDF Drucken
Geschrieben von: Stefan Päßler   

Spielräume

– Woher komme ich? – Wo bin ich? – Wo gehe ich hin? ...

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eigentlich eine Frage, die sich jeder Schauspieler auf der Bühne zu jeder Zeit stellen muss. So bringen es die Theaterlehrerinnen und -lehrer den Klosterschülern jedenfalls bei. Eine Rechtfertigungsfrage.

Aber das diesjährige Leitmotiv des Themenabends, der am 6. April vor vollbesetztem Haus stattfand, ging natürlich weit darüber hinaus. Einer Initiative des Projekts „Klosterschüler machen Politik" hat sich dafür stark gemacht, dass die gelebte Verschiedenheit in unserer Schule 2017 im Mittelpunkt steht.

Und das Publikum ließ sich begeistert mitreißen von der Vielfalt der Bühnen-„acts". Als eine Schule mit unterschiedlichsten kulturellen Praxen, mit hoher Professionalität zur Bühnenreife geführt, so hat sich die Klosterschule an diesem Abend präsentiert. Lesungen selbstgeschriebener Texte wechselten sich ab mit atmosphärisch fesselnden Schauspiel-Szenen. Zwei ganze Theaterklassen stürmten die Bühne und inszenierten ihre „große Pause". Eine Kostprobe aus dem Fassbinder-Stück „Katzelmacher", das im Juni aufgeführt wird, thematisierte das Fremdsein ebenso, wie dieses Thema später in den Songs wieder aufgegriffen wurde. Auf sehr anrührende Weise (und mit tosendem Beifall gewürdigt!) debütierten die Schülerinnen und Schüler unserer neuen internationalen Vorbereitungsklassen mit Musik, Tanz und kleinen Szenen, in denen ihr Ankommen und ihre ersten Gehversuche in der Klosterschule zum Ausdruck gebracht wurden.

Und es gab noch so viel mehr: Die ConcertBand mit Filmmusik und Funk, den Chor mit einer tollen Performance, die Tänzer mit hinreißenden Choreographien, die Percussionisten mit verspielten (und vertrackten) Rhythmen und, und, und.

Nachdenklich, nämlich mit einem Text über die Utopie eines „Spielraums", der die Erwachsenen in die Kinderwelt zurückführt und nicht mehr loslässt, so schloss der Abend.

Unseren beiden Moderatorinnen Ellaine und Livia aus der 10b sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt, dass sie das Publikum so aufmerksam und kurzweilig durch das Programm führten.

Auf ein Neues bei der Themenabend-Fortsetzung im Jahr 2018.

>> FOTOS

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. April 2017 um 14:10 Uhr
 
Theater am 4.+5. April PDF Drucken

Heimat; oder so: Dienstag, 4. April und Mittwoch, 5. April um 19:30 Uhr in der Aula der Klosterschule

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Wo komme ich her? Und was macht das mit mir? Gehöre ich dort auch hin? Oder ist meine Heimat etwas ganz anderes? Habe ich sie schon gefunden? Ja ? Nein? Und wann? Und wie? und wo? und mit wem?
Heimat kann ein Ort sein, zum Beispiel der Geburtsort eines Menschen oder ein Zimmer, eine Stadt, ein Land, in dem sich jemand wohl, sicher und respektiert fühlt. Heimat kann ein Gefühl sein; das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit, Respekt - oder eine Person, die Erinnerungen in sich trägt und sich eben anfühlt wie ein Zuhause.
Obwohl das Thema Heimat gerade in den letzten Monaten und Jahren wieder stark an gesamtgesellschaftlicher Relevanz gewonnen hat, bleibt der Begriff vielschichtig und offen und irgendwie ungreifbar.
Diese Unsicherheit drückt sich in dem „oder so..." unseres Titels aus.
In einer von Krisen geprägten Zeit scheinen Menschen mit der Komplexität der modernen Welt überfordert und verspüren ein Gefühl von Heimatlosigkeit und Unsicherheit, dem wir unter anderem mit Texten aus FEAR von Falk Richter und anderem dokumentarischen Material nachgegangen sind.
Das Projekt soll Spiegel der gesellschaftlichen und persönlichen Lage Deutschlands, Europas und zu einem großen Teil auch uns selbst sein und unser Publikum anregen, fremde Perspektiven einzunehmen und über das, was Heimat sein könnte, nachzudenken.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. April 2017 um 00:17 Uhr
 
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