Die Teilnehmer:innen des Vorlesewettbewerbs stehen mit ihrem Lehrer auf der Bühne und halten Urkunden in die Kamera

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

Beim Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen zeigte sich am 9.12.2025 in der Aula der Klosterschule, wie lebendig Bücher wirklich sein können. Nach einem Poetry Slam-Beitrag von Helene Ruffer aus der 12. Klasse ging es los. Nacheinander nahmen die acht Sechstklässler:innen auf dem goldenen Stuhl Platz, stellten ihre Bücher vor und bewiesen, dass das Alter nichts über das Können aussagt. Mit beeindruckenden Stimmen gewannen sie das Publikum für sich und zogen die Zuhörer:innen in den Bann. Von Klassikern wie „Harry Potter“ und „Momo“ über „Der Tanz der Tiefseequalle“ bis hin zu „Good Girl Bad Blood“ war alles dabei.

In der zweiten Runde wurde es noch um einiges spannender: Die Schülerinnen lasen nacheinander aus dem Buch „Wolf” vor, welches sie zuvor noch nie gelesen hatten, und zeigten somit ihre Fähigkeiten im freien, intuitiven Lesen und ihr gutes Gespür für Wörter. Während die Jury sich beriet, räumten die Schüler im Publikum bereits die Stühle weg. Nach einer kurzen Pause wurden die Siegerinnen und Sieger schließlich verkündet. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die fleißig geholfen haben, sowie einen herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner!

Platz 1: Mira Walter (6c)

Platz 2: Najat Erbibi (6d)

Die Teilnehmer:innen des Vorlesewettbewerbs stehen mit ihrem Lehrer auf der Bühne und halten Urkunden in die Kamera

 

Vielen Dank auch an alle anderen Vorleser:innen:

Joshua Templin

Frieda Kobiella

Luna Vernunft

Muhammed Gülbuș

Noah Askari

Meta Sigrüner

Teilnehmer beim Schulfinale von Jugend debattiert

Jugend debattiert – Schulwettbewerb

Mila Mechsner (8b) und Felicity Forest (9d) vertreten die Klosterschule am 12. Februar beim Regionalwettbewerb des „Jugend debattiert“-Verbunds Störtebeker

 Sollen an der Klosterschule in Jg. 5 die Halbjahreszeugnisse wegfallen? – Schon am 18.11.2025 wurde diese Frage im Schulfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ in der Aula vor großem Publikum debattiert. Mit auf dem Podium dabei waren neben Mila und Felicity auch Klara von Lengerke (9b) und Gloria Barth (8d). Alle vier waren eine Woche zuvor aus den Qualifikationsrunden, an denen die 16 Klassensieger*innen aus allen 8 Klassen der Jahrgänge 8 und 9 teilgenommen hatten, als Beste hervorgegangen. Dort hatten sie sich mit der Frage, ob unsere Schule Regeln aufstellen soll, wie sich Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu kleiden haben, sowie der, ob Reiten als Leistungssport verboten soll, auseinandergesetzt. Bereits vor den Herbstferien hatten die Jahrgänge sich im Rahmen des Deutschunterrichts mit den Regeln des Wettbewerbs vertraut gemacht.

Mila und Klara auf der Pro-Seite betonten, dass Schülerinnen und Schüler in der 5. Klasse frisch auf der Schule sehr motiviert seien und ihnen die Bewertung mit Noten nur unnötigen Stress mit psychischen und physischen Folgen bereiten würde, der weder für sie noch für die Bildung der neuen Klassengemeinschaften gut sei. Noten solle es daher erst nach einem ganzen Schuljahr geben; nur in begründeten Einzelfällen sollten die Eltern schon zum Halbjahr Noten anfordern können.

Die Contra-Seite mit Felicity und Gloria hingegen unterstrich die leichte Verständlichkeit von Noten und ihre größere Klarheit gegenüber Lernentwicklungsgesprächen, wies darauf hin, dass dieser doch vergleichsweise „leichte Stress“ der Vorbereitung auf die weitere schulische Laufbahn sowie das Leben außerhalb und nach der Schule diene und schulischerseits Hilfen beim Umgang mit solchem Stress angeboten würden.

Finalteilnehmer von Jugend debattiert halten ihre Urkunden in die Kamera

Einig waren sich beide Seiten darin, dass Noten „mehr als Worte“ sagten, weswegen auf jene gar nicht grundsätzlich verzichtet werden solle – nur deren Notwendigkeit nach einem halben Jahr an der neuen Schule wurde unterschiedlich beurteilt.

Die Jury aus Herrn Meier-Behrmann, Herrn Namgalies, Wim Scheerer (12a) und Greta Bohne (11g) bewertete die Leistung der vier Debattantinnen nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft und lobte die ruhige und faire Gesprächsführung der gesamten Debatte sowie die tolle Gesprächsfähigkeit aller Debattantinnen, die trotz der Wettbewerbssituation zu einem konstruktiven Miteinander geführt habe. Am Ende setzte die Jury in einer äußerst knappen Entscheidung Mila auf Platz 1, Felicity auf Platz 2, Klara auf den 3. und Gloria auf den 4. Platz.

Mila und Felicity werden nun gemeinsam mit den Besten aus den sieben anderen Schulen unseres Verbunds im Februar am Regionalwettbewerb teilnehmen, der in diesem Jahr am Friedrich-Ebert-Gymnasium ausgetragen wird. Wir wünschen ihnen dort viel Erfolg!

Vier Schülerinnen stehen auf der Bühne der Aula und halten ihre Urkunden in die Kamera

Greta Bohne (Jg. 11) und Juli Ovel (Jg. 12) sind Schulsiegerinnen bei Jugend debattiert

Soll in Hamburg die kurzfristige Vermietung von Wohnraum über Online-Plattformen verboten werden? – Zu dieser Frage debattierten am Mittwoch, den 24. September Greta Bohne , Kaya Lochte (beide Jg. 11, Geographie-Englisch-Profil), Juli Ovel (Jg. 12, Geographie-Englisch-Profil) und Lynn Wiebigke (Jg. 11, Geschichte-Theater-Profil) im Schulfinale des Wettbewerbs Jugend debattiert. Sie hatten sich eine Woche zuvor in den Qualifikationsrunden, an denen 8 Schüler:innen aus den Jahrgängen 10 bis 12 teilgenommen hatten, fürs Finale qualifiziert.

In der Finaldebatte argumentierte die Pro-Seite aus Kaya und Greta vor allem mit dem starken Wohnraummangel und den dadurch steigenden Mieten in Hamburg. Sie verwiesen auf Zahlen aus Barcelona, die belegten, dass ein Großteil der auf Online-Portalen angebotenen Wohnungen durchgehend als Ferienwohnungen vermietet werden, also dem Wohnungsmarkt dauerhaft entzogen werden. Die Contra-Seite aus Juli und Lynn argumentierte mit den bereits bestehenden Regeln in Hamburg, etwa dem Zweckentfremdungsverbot für Wohnraum. Außerdem brachten sie vor, dass ein Verbot ein zu großer Eingriff in die persönliche Freiheit und in das Eigentumsrecht sei.

Die Jury aus Frau Röpke, Herrn Schwanke, Alice Kindler (11f) und Delal Topal (12e) bewertete die Leistung der vier Debattant*innen nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft und setzte am Ende Greta Bohne auf Platz 1, Juli Ovel auf Platz 2, Lynn Wiebigke auf 3 und Kaya Lochte auf 4.

Damit sind Greta und Juli unsere beiden Schulsieger:innen – herzlichen Glückwunsch! Sie werden am 12. Februar für die Klosterschule am Regionalwettbewerb teilnehmen, der am Friedrich-Ebert-Gymnasium stattfinden wird. Wir wünschen ihnen dort viel Erfolg!

Preisverleihung Geschichtswettbewerb 2025 Gruppenbild auf der Bühne

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten – Das Profil „Macht und Inszenierung“ gewinnt den Preis für den besten Gruppenbeitrag Hamburgs

Das Geschichtsprofil des 11. Jahrgangs hat mit einem selbst entwickelten und auf die Bühne gebrachten Stück über die Proteste der „68er-Zeit“ am Geschichtswettbewerb teilgenommen und wurde jetzt am 3. Juli im Körberforum (mit den Lehrkräften Frau Balk/Theater und Herrn Mollenhauer/Geschichte) als bester Gruppenbeitrag Hamburgs von der Hamburger Schulsenatorin Ksenija Bekeris ausgezeichnet. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Bis hier und nicht weiter – Grenzen in der Geschichte“.

Auszüge aus dem von den Schüler:innen verfassten Programmheft des Stücks, das im Februar in der Aula der Klosterschule aufgeführt wurde:

„Wo ist die Grenze? Die Jugend 68 traut keinem über 30!“

(…)

Der Fokus unserer Collage ist die Sicht der Schülerschaft auf diese Zeit:

– Wie war es, bei Eltern aufzuwachsen, die vom Nationalsozialismus geprägt waren?

– Die im Krieg grauenhafte Erfahrungen gemacht hatten, als Soldaten oder in den bombardierten Städten?

– In eine Gesellschaft hineingewachsen zu sein, die versuchte, zu überleben, Fuß zu fassen und die einsehen musste, welches Grauen in ihrem Namen geschehen war.

– Eltern und Lehrer zu haben, mit denen man nicht über diese Dinge reden konnte.

– Eine Schule, die am „Glauben der Väter“ festhalten und ihn als „heilige Verpflichtung“ angesehen haben wollte.

– In der Lehrer unterrichteten, die „alles verloren hatten, den Krieg, ihr Land, ihre Selbstachtung und vor allem sich selbst“ (Brenner, Michael: „Trau keinem über dreißig“)

– In der die unmittelbare Vergangenheit keine Rolle spielte, sondern uralte Päpste und Könige.

Und dann war da all das Neue, die Welt war in Bewegung geraten, es gab eine völlig neue Musik, eine neue Mode, die mit langen Haaren und kurzen Röcken die „Spießbürger“ durch bloße Präsenz provozierte und wo der ganze unterschwellige unterdrückte Hass und Frust, der in den Älteren schmorte, zum Vorschein kam.

Und die politischen Verwerfungen: Die Auschwitzprozesse, bei denen die „Banalität des Bösen“ (Hannah Arendt) spürbar wurde, der Kalte Krieg, der Tod von Benno Ohnesorg bei der Demonstration gegen den Schah, die Proteste der Studierenden gegen den „Muff von 1000 Jahren unter den Talaren“.

Die Revolution lag in der Luft und schwappte an die Schulen über. Es ging um die Abschaffung der „undemokratischen“ Schulstrukturen, Ausbildungsinhalte, die nur der Anpassung an ein „inhumanes Gesellschaftssystem“ dienten, um Aufklärungsunterricht, um die Unterstützung ambitionierter Lehrer und die Schaffung eines gerechten Zeugnis- und Schulsystems, bei der nicht die soziale Selektion im Vordergrund stand, sondern das Individuum an sich. (…)

Wir haben uns auch mit unserer eigenen Perspektive auf Schule auseinandergesetzt. Was hat sich geändert? Wie geht es uns in der Schule? Was macht dieses nach wie vor hierarchische System mit uns?

Schachturnier; Schüler:innen spielen vor dem Hamburger Rathaus gegeneinander Schach

Rechtes gegen linkes Alsterufer

Am Mittwoch, den 18.06.25, hat die Klosterschule wieder an dem größten Schulschachturnier der Welt „Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer“ teilgenommen, diesmal sogar mit 5 Mannschaften.
Bei bestem Wetter und einer friedlichen Stimmung haben fast 3.500 Schülerinnen und Schüler aus 150 Schulen beim legendären Vergleich der beiden Alsterseiten auf dem Rathausmarkt gespielt, die längste Partie bei einem unserer Schüler hat fast 2 Stunden gedauert.
Am Ende hat das linke Alsterufer gewonnen.

Schachturnier; Gruppenbild der Turnierteilnehmer:innen vor dem Hamburger Rathaus

Klosterschüler:innen gewinnen beim Europäischen Wettbewerb

Gleich 3 der begehrten Bundes-Preise und ein Reisepreis des Europäischen Wettbewerbs gingen in diesem Jahr an die Klosterschule. Das Motto lautete „Europa? Aber sicher!“. Speziell haben sich die Schüler und Schülerinnen mit der Gefahr von Deepfakes und Manipulation im Netz beschäftigt und der Bedrohung, die davon für unsere Demokratien in Europa ausgeht.

Schüler:innen der Klosterschule nehmen die Preise beim europäischen Wettbewerb entgegen

Herzliche Glückwünsche gehen an: Stella Serjeant (S4), Martha Schillings (S4), Wim Scheerer (S2) und Leya Buhion (S2)!

Schülerarbeit; Collage; auf einer Zeitungseite ist eine rote Hand zu sehen, die eine Marionette hält, außerdem schwarz-weiße Portraits von Politiker:innen

Collage Junge vor Bild bei Wikipedia

„Kunstdiebe“ bei abgedreht

Am 03. April fand dieses Jahr zum 35. mal das Filmfestival „abgedreht“ statt und die Klosterschule war mit dem Film „Kunstdiebe“ mit dabei. In dem Film findet ein Kunstkurs des 5. Jahrgangs einen ganz eigenen Zugang zu impressionistischen Gemälden und erzeugt dabei so manches Durcheinander. Auf besonders viel Interesse beim Publikum stießen die verwendeten Videotricks, es gab aber auch allgemeine Nachfragen zur Filmbildung an der Klosterschule und wie gute Filmbildung gelingen kann. Es ist tatsächlich eine große Ehre, den eigenen Film in einem so schönen Kinosaal wie dem der Zeise Kinos vorführen zu dürfen. Vielleicht reicht es beim nächsten mal ja auch für den Nachwuchsfilmpreis?

Foto Gewinnerinnen Jugend Debattiert Regionalwettbewerb

Klosterschülerinnen gewinnen den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“

Lola Ruf Rodriguez (8b) und Merle Stapf (9d) gewinnen für die KLS den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ im Verbund Störtebeker

Soll eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder eingeführt werden? Sollen öffentliche Bereiche in der Schule videoüberwacht werden? Soll das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten werden? Sollen Verhütungsmittel kostenlos sein? Soll ein verpflichtender Elternkurs zur Erziheung eingeführt werden? Sollen extreme Parteien von Diskussionsrunden ausgeschlossen werden? Auf all diese Fragen hatten sich die Schülerinnen und Schüler vorbereitet, um – auf kurzfristig zugelosten Positionen – zu debattieren oder aber Debatten zu jurieren. Mit großartigem Erfolg: Nach einem langen Debattentag am Charlotte-Paulsen-Gymnasium in Wandsbek mit den Schulbesten von insgesamt neun Schulen waren am Ende von den acht Startplätzen im Finale gleich drei mit Klosterschülerinnen besetzt!

In Altersgruppe I debattierten Lola und Merle mit zwei weiteren Finalist*innen in einer Debatte auf insgesamt hohem Niveau auf unterschiedlichen Seiten die Frage: Soll das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten werden? Lola als Pro-1-Rednerin hob dabei besonders den Schutz der Mitmenschen hervor: Ziel eines Rauchverbots ab 2026 sei es nicht in erster Linie, die Zahl der Raucherinnen und Raucher zu senken, sondern die nichtrauchenden Mitmenschen zu schützen. Merle auf der Position Contra 1 hingegen stellte den Gedanken von Aufklärung und Prävention statt räumlicher Verbote in den Mittelpunkt. Die Jury aus Lehrer*innen und Schüler*innen lobte besonders Lolas mutige und ungewöhnliche Eröffnung über ein Argument der Gegenseite sowie ihre Schlagfertigkeit und gedankliche Klarheit und setzte sie auf den 1. Platz. Merle überzeugte die Jury durch ihre große Ruhe und inhaltlich starken Argumente und erreichte damit Platz 2.

In Altersgruppe II lautete – wenige Tage vor der Bundestagswahl – die Finalfrage: Sollen extreme Parteien von Diskussionsrunden ausgeschlossen werden? Mika auf Position Contra 2 sprach sich gegen diese Maßnahme aus, da ohne den offenen Diskurs nur weitere Radikalisierung zu befürchten wäre und die von der Pro-Seite heraufbeschworene Analogie zu den USA aufgrund des Mehrparteiensystems in Deutschland nicht tragfähig sei. Mit Platz 3 verfehlte sie eine Qualifikation für die nächste Runde knapp, kann aber auf einen Nachrückplatz hoffen.

Damit werden Lola und Merle nach einem dreitägigen Intensivtraining in Ratzeburg in der nächsten Runde, dem Landeswettbewerb, am 2. April im Rathaus dabei sein, wenn die jeweils zwei Besten aus allen zehn Hamburger Regionalverbünden gegeneinander debattieren. Wir wünschen ihnen auch dort viel Erfolg!

Im Team KLS mit dabei am CPG:
Debattierend: Lola Ruf-Rodriguez, Merle Stapf, Otto Hatzius-Sarramona, Greta Bohne, Mika Djuric, Jonathan Braun (Nachrücker)
Jury: Alice Kindler, Beatrice Junkereit, Esma Erkal, Emilie Noeske sowie Katrin Röpke und Daniel Meier-Behrmann

 

Foto Kinder beim 5er Cup

Spaß am Netz

Mit viel Spannung und Vorfreude wurde der 5er-Cup absolviert. Alle Schüler:innen des Jahrgangs 5 waren am Klassennachmittag des 9.1.2025 gemeinsam in der großen Sporthalle 2, um Bälle über das Netz zu spielen. Formal gewonnen hat die 5c mit 22 Punkten – der goldene Pokal glänzt nun ein Schuljahr lang im Klassenraum. Wichtiger als dieser Erfolg war die Freude am gemeinsamen Spiel. Im Unterrichtsprojekt im Dezember wurde (Beach-)Volleyball vorgestellt und die Grundtechniken „pritschen“ und „baggern“ erlernt. Beim 5er-Cup wendeten viele Schüler:innen diese schon sehr selbstverständlich an. Im Neigungskurs am Mittwochnachmittag können Interessierte ihre Fähigkeiten nun vertiefen. Kommt vorbei!

 

Mika Djuric und Juli Ovel sind Schulsieger:innen bei Jugend debattiert

Soll in Hamburg zu G9 an Gymnasien zurückgekehrt werden? – Zu dieser Frage debattierten am Dienstag, den 8. Oktober Greta Bohne (10d), Jonathan Braun, Juli Ovel (beide Jg. 11, Geographie-Profil) und Mika Djuric (Jg. 12, PGW-Profil) im Schulfinale des Wettbewerbs Jugend debattiert. Sie hatten sich eine Woche zuvor in den Qualifikationsrunden, an denen 8 Schüler:innen aus den Jahrgängen 10 bis 12 teilgenommen hatten, fürs Finale qualifiziert.

In der Finaldebatte argumentierte die Pro-Seite aus Greta und Juli vor allem mit dem durch G9 erwarteten geringeren Druck für Schüler:innen und verwies auf das Beispiel mehrerer westdeutscher Bundesländer, die zu G9 zurückgekehrt sind. Die Contra-Seite aus Jonathan und Mika argumentierte mit dem Mangel an Fachkräften im Allgemeinen und an Lehrkräften im Speziellen, beides würde durch G9 verstärkt werden. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass es in Hamburg mit den Stadtteilschulen bereits die Möglichkeit gebe, in 9 Jahren zum Abitur zu kommen.

Die Jury aus Frau Röpke, Herrn Sormaz, Esma Erkal (11c) und Melina Ramic (12g) bewertete die Leistung der vier Debattant_innen nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft und setzte am Ende Mika Djuric auf Platz 1, Juli Ovel auf Platz 2, Greta Bohne auf 3 und Jonathan Braun auf 4.

Damit sind Mika und Juli unsere beiden Schulsieger:innen. Herzlichen Glückwunsch! Sie werden am 18. Februar für die Klosterschule am Regionalwettbewerb teilnehmen, der am Charlotte-Paulsen-Gymnasium stattfinden wird. Wir wünschen ihnen dort viel Erfolg!